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Die Landwirtschaftsschule Schweinfurt feiert ihre 13 Absolventen aus Unterfranken

19.03.2024

Schweinfurt: Mit einem überdurchschnittlich guten Notenschnitt von 2,0 erlangen 13 Studierende aus ganz Unterfranken den Titel „Staatlich geprüfter Wirtschafter für Landbau“ und „Bachelor Professional“. In der Aula des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten fand am 15. März 2024 die feierliche Abschlussveranstaltung statt. 

Landwirtschaftlicher Führungsnachwuchs aus 8 Landkreisen

An der einzigen Landwirtschaftsschule in Unterfranken haben die 13 Studierenden sich auf die Meisterprüfung und ihre Rolle als landwirtschaftliche Unternehmer und Betriebsleiter vorbereitet:

  • Hassberge – Phillip Wunderlich (Maroldsweisach)
  • Kissingen – Lukas Götz (Aschach)
  • Kitzingen – Johannes Lindner (Dettelbach) und Jonas Möhler (Prichsenstadt)
  • Main-Spessart – Julian Blum (Mittelsinn) und Timo Schmitt (Arnstein)
  • Miltenberg – Jochen Schandel (Großwallstadt)
  • Rhön-Grabfeld – Rosemarie Harth (Sulzdorf a. d. L.) und Fabian Liebst (Oberstreu)
  • Schweinfurt – Daniel Drescher (Kolitzheim)
  • Würzburg – Tobias Bach (Oberpleichfeld), Sebastian Fuchs (Riedenheim) und Thomas Roth (Würzburg)

 

Stipendium für die Jahrgangsbesten

Die drei Jahrgangsbesten Fabian Liebst, Tobias Bach und Johannes Lindner erhielten als Anerkennung für Ihre Leistung eine Urkunde und Buchpreise vom Landrat Florian Töpper überreicht, der den Schulaufwandsträger Landkreis Schweinfurt repräsentierte. Als Ansporn für ihre weitere Entwicklung erhielten sie ein Stipendium für persönliche Fortbildung vom Freistaat Bayern in Höhe von 1200€.

Die Note 1 in der Wirtschafterarbeit prämiert außerdem der Verband für landwirtschaftliche Fachbildung (vlf) mit einem Geldbetrag von 100€. Diesen erhielten Fabian Liebst und Rosemarie Harth.

Mit Wissen und Weitsicht die Demokratie stärken

Landrat Florian Töpper lobte in seiner Rede die Teamarbeit des Lehrerkollegiums und des Schulleiters Joachim Dömling. Sie haben es auch in diesem turbulenten Jahr der Demonstrationen geschafft, mit Ruhe und Fachwissen die nötige Kompetenz und Sachlichkeit in die Diskussion einzubringen. Es sei von unschätzbarem Wert, dass die Schule damit die demokratische Beteiligung junger landwirtschaftlicher Betriebsleiter fördert.

Politische Mandatsträger aller bayrischen Ebenen

Den hohen Stellenwert der Schule für die landwirtschaftliche Fachbildung zeige auch die Präsenz vieler politischer Mandatsträger, so Landrat Töpper: „Die landwirtschaftliche Familie ist gar nicht so klein“. Über Parteigrenzen hinaus gaben Politiker aller bayrischen Ebenen ihre Anerkennung zum Ausdruck „für die jungen Persönlichkeiten, die sich mit ihrer ganzen Person auf das Wagnis Landwirtschaft einlassen“, freute sich Töpper. Der Staatssekretär Sandro Kirchner, die Landtagsabgeordneten Patrick Friedl, Martina Gießübel, Björn Jungbauer und Paul Knoblach, dazu etliche Mitglieder der Kreistage und die Bürgermeister der Studierenden feierten den erfolgreichen Abschluss des Jahrgangs 2023/24 an der Landwirtschaftsschule Schweinfurt. 

Tierwohl in der nächsten Generation

Zwei Absolventen hielten im Rahmen der Feier einen Fachvortrag und gaben damit Einblicke in die Ergebnisse ihres Abschluss-Projektes. Jonas Möhler aus Laub im Landkreis Kitzingen zeigte seine Pläne zur Investition in Tierwohl im intensiven Schweinemastbetrieb und Daniel Drescher aus Zeilitzheim im Landkreis Schweinfurt zeigte seine Kalkulationen zur zukunftsfähigen Weiterführung des Rindermastbetriebes. Aufmerksam folgten die Gäste ihren Ausführungen und nahmen Anteil an den wirtschaftlichen Herausforderungen und der Komplexität von Tierhaltung in der heutigen Zeit.

Sicherheit unserer Ernährung ist regionale Erzeugung

Neben dem Landrat Florian Töpper betonten auch Matthias Ruß vom vlf-Bezirksverband Unterfranken und die BBV-Kreisbäuerin Maria Hoßmann die Wichtigkeit überparteilicher Kooperation zugunsten landwirtschaftlicher Planungssicherheit. Im Vergleich zu früheren Abschluss-Jahrgängen hat das allgemeine Interesse an landwirtschaftlichen Themen wieder stark zugenommen. Die geopolitische Lage lässt uns hellhörig werden und damit wächst wieder die Erkenntnis, dass die Sicherheit unserer Ernährung durch die regionale Erzeugung von Lebensmitteln gewährleistet werden muss. Maria Hoßmann bekräftigte das mit einem Zitat von Friedrich II. (König von Preußen): „Landwirt ist der wichtigste Beruf der Erde“.

Hinweis für die Redaktion: Fotomaterial als Datei ist angefügt. Abdruck honorarfrei. Schweinfurt

Foto: Maria Schmitt, AELF

v.l.: Thomas Roth, Tobias Bach, Johannes Lindner, Timo Schmitt, Jochen Schandel, Julian Blum, Rosemarie Harth, Jonas Möhler Sebastian Fuchs, Lukas Götz, Daniel Drescher, Phillip Wunderlich, Fabian Liebst

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