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Neues THWS-Projekt erhält knapp 560.000 Euro – Zusammenarbeit von drei Lokalen Aktionsgruppen (LAG) und drei Technologietransferzentren

vom 22.05.2026 - 15:05 Uhr

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Würzburg-Schweinfurt: Das Potenzial der Region Mainfranken für Innovation und Gründung ausschöpfen: Darum geht es bei dem neuen Projekt „DIALOG.Region“, für das die Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) für die kommenden drei Jahre eine Förderung von knapp 560.000 Euro erhalten hat. Gemeinsam mit den Lokalen Aktionsgruppen (LAG) der Regionen Kitzingen, Haßberge und Spessart sowie den dort ansässigen THWS-Technologietransferzentren sollen Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Vereine und Verbände eingebunden werden, um Wissenstransfer und Innovationskraft in der Breite zu unterstützen.

Die Förderung erfolgt über das seit 30 Jahren bestehende LEADER-Programm, das von der EU und dem Freistaat Bayern finanziert wird, und ländliche Regionen wirtschaftlich voranbringen soll. Vor Ort sorgen Vertreterinnen und Vertreter der jeweiligen LAG dafür, dass alle Interessengruppen aus Wirtschaft, Kommunen und Gesellschaft mit eingebunden werden.

Über ihre insgesamt sechs Technologietransferzentren engagiert sich die THWS bereits bei Wissenstransfer und Innovation mit den beteiligten Stifterunternehmen. Mit dem neuen Projekt soll das Potenzial der übrigen Firmen in der Region sowie der Bevölkerung und der öffentlichen Einrichtungen ebenfalls ausgeschöpft werden. Ziel des Projekts sei es, wirtschaftliche Impulse in der Breite zu generieren und Fachkräfte in der Region zu halten, so Prof. Dr. Jan Schmitt, Vizepräsident für Forschung und Gründung an der THWS.

Wie eine Öffnung der Hochschule in Richtung Bevölkerung aussehen kann, hatte die THWS bereits in den Einrichtungen der StudyFAB in der Schweinfurter Innenstadt pilotiert. Diese positiven Erfahrungen sollen nun in die Breite getragen werden.

Die Maßnahmen des Projekts DIALOG.Region:

  • Offene Workshop-Programme zu Innovationsmanagement und neuen Technologien anbieten
  • Dialogräume für mehr Austausch zu Wissenstransfer innerhalb der TTZs etablieren
  • Öffentlichkeitswirksame Aktionen wie mobile Technologie-Roadshows, Start-up-Events oder Hackathons organisieren
  • Beratung rund um die Themen Gründung und Innovation anbieten
  • Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) ebenso wie die breite Öffentlichkeit für eine regionale Innovationskultur einbinden

Um dies umzusetzen, soll in den drei beteiligten TTZs jeweils eine neue Stelle als sogenannter Innovations-Coach geschaffen werden. Außerdem koordiniert eine ortsübergreifende Stelle das gesamte Projekt.

Prof. Dr. Volker Bräutigam, Schwerpunktprofessor für Gründung an der THWS, führte die Gäste der LAGs durch das Werk:Raum-Gebäude, um zu zeigen, wie gelungene Begegnungsstätten aussehen können. Daniel Klaehre, LEADER-Koordinator für Unterfranken, zeigte sich beeindruckt: „Wir hatten bisher selten mit Hochschulen zu tun und freuen uns auf Neuland. Innovation ist immer ein großer Punkt bei LEADER, das wird in diesem Projekt auf vortreffliche Weise erfüllt.“ Auch Prof. Dr. Bräutigam hob die gute Zusammenarbeit mit den LAG hervor.

Titelbild: Gemeinsamer Erfolg für die gesamte Region (v. li.): Prof. Dr.-Ing. Jan Schmitt (Vizepräsident Forschung und Gründung an der THWS), Prof. Dr. Volker Bräutigam (Gründungsprofessor an der THWS), Maja Schmidt (LAG Kitzingen), Prof. Dr.-Ing. Johannes Krückel (Leiter TTZ Haßfurt), Veronika Jägler (LAG Haßberge), Prof. Dr. Erik Schaffernicht (Leiter TTZ Kitzingen), Peter Niehoff (LAG Spessart), Prof. Dr. Alexander Versch (Leiter TTZ Marktheidenfeld) und Daniel Klaehre (LEADER-Koordinator für Unterfranken) (Foto: THWS/Eva Kaupp)

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