Unterfranken: 80,1 % der in der Konjunkturumfrage der Handwerkskammer für Unterfranken befragten Handwerksbetriebe schätzen ihre Geschäftslage im vergangenen 2. Quartal 2026 als gut oder befriedigend ein. Im Vergleich zum ersten Quartal ist dies eine Steigerung von 4,3 Prozentpunkten. Für das 3. Quartal erwarten knapp 80 % der unterfränkischen Handwerksunternehmen, dass die Geschäftslage gleichbleibend oder sich verbessern wird.
Die Bundesregierung hat im Sommer einige Reformpakete geschnürt und auf den Weg gebracht. Wie sie sich genau auswirken werden, das wird man erst in der Umsetzung sehen. Wirtschaftspsychologisch sind sie jedoch dafür da, die Stimmung in allen Wirtschaftsbereichen in Deutschland, und damit auch im Handwerk, zu heben. „Wir sehen die Regierung mit ihren Vorhaben auf dem richtigen Weg. Wir hoffen sehr, dass sie ihn zur Stärkung der Wirtschaft konsequent weitergehen“, sagt Ludwig Paul, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Unterfranken. Insgesamt schätzen 80,1 % der befragten Betriebe ihre Geschäftslage im vergangenen 2. Quartal 2026 als gut oder befriedigend ein. Im Vergleich zum ersten Quartal ist dies eine Steigerung von 4,3 Prozentpunkten. „Das ist ein guter Wert, zumal die Hälfte der genannten 80 % sagt, ihre Geschäftslage sei gut“, so Ludwig Paul.
83,7 % der Unternehmen des Bauhaupt- und Ausbaugewerbes erklären, mit der aktuellen Geschäftslage zufrieden zu sein, was über drei Prozentpunkte über dem unterfränkischen Durchschnitt liegt. Damit präsentiert sich diese Handwerksgruppe erneut als Konjunkturmotor des unterfränkischen Handwerks.
Regional haben sich die drei unterfränkischen Regionen Main-Rhön, Würzburg und Bayerischer Untermain allesamt verbessert. Spitzenreiter ist die Region Würzburg (Stadt und Landkreis Würzburg, Main-Spessart und Kitzingen) mit 84,8 % an zufriedenen Betrieben, gefolgt von der der Region Main-Rhön (Stadt und Landkreis Schweinfurt, Haßberge, Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld) mit 80 % und der Region Bayerischer Untermain (Stadt und Landkreis Aschaffenburg, Miltenberg) mit 75,5 %. „Dass sich alle drei Regionen im Durchschnitt verbessert haben, ist ein gutes Zeichen. Keine Region in Unterfranken fällt ab“, so der Hauptgeschäftsführer.
Blick ins 3. Quartal
Für das 3. Quartal erwarten knapp 80 % der unterfränkischen Handwerksunternehmen, dass die Geschäftslage gleichbleiben oder sich verbessen wird. Das ist ein Plus in den Erwartungen von 1,3 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorquartal. Hauptgeschäftsführer Ludwig Paul: „Wir sind sehr gespannt, wie die Bundespolitik nach der Sommerpause agieren wird. Nimmt sie den Reformschwung des Sommers mit und arbeitet konsequent weiter, werden sich auch die Konjunkturwerte des unterfränkischen Handwerks weiter verbessern. Wir werden es genau beobachten.“
Bild: Die Stimmung im unterfränkischen Handwerk hat sich im 2. Quartal 2026 leicht aufgehellt. Insgesamt 80,1 % der im Rahmen der Konjunkturumfrage befragten Unternehmen bezeichnet ihre Geschäftslage als gut oder befriedigend.
Foto: Sascha Schneider








