Würzburg-Schweinfurt: Für Demokratie, Frieden und gesellschaftliches Engagement: Studierende des Masterstudiengangs Soziale Arbeit der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) werden im Rahmen der Sonderausstellung „1525 – Franken fordert Freiheit*en“ bei einer Finissage am 22. Februar ab 11 Uhr in der Schönborn- und Kelterhalle im Museum für Franken ihre Interviewauswertungen vorstellen. Diese haben sie in Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen Friedens- und Demokratieprojekts pics4peace e. V. unter der Leitung von Prof. Dr. Dieter Kulke, Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften, erstellt. Pics4peace wurde 2017 von Dr. Pia Beckmann, frühere Oberbürgermeisterin Würzburgs, gegründet. Es sieht sich als Brücke zwischen den Menschen in Würzburg und Bereichen wie Gesellschaft und Politik.
Präsentation der Interviewergebnisse
„pics4peace stellte über 100 Menschen 20 gleiche Fragen. Darunter, wofür sie bereit wären einzustehen oder welche Ziele sie haben“, so Prof. Dr. Kulke. Die wissenschaftliche Auswertung dieser Interviews werden die Masterstudierenden auf der Finissage präsentieren. Neben bereits formulierten Fragen des ehrenamtlichen pics4peace-Gemeinschaftsprojekts #endlichankommen, das es seit Oktober 2024 gibt und von Dr. Pia Beckmann initiiert wurde, hatten die Studierenden eigene wissenschaftliche Fragen formuliert und die Interviews selbst ausgewertet.
Gemeinsam mit Dr. Beckmann und Prof. Dr. Kulke werden Dr. Richard Loibl, Direktor Haus der Bayerischen Geschichte und Museum für Franken, Teresa Novy, Kuratorin der Ausstellung sowie Vertreter aus der Politik an einer Gesprächsrunde teilnehmen. „Die Finissage versteht sich als lebendiger Abschluss der Ausstellung – und als starkes Zeichen dafür, wie engagiert junge Menschen Verantwortung für Demokratie und die Gesellschaft, in der sie leben, übernehmen“, so Dr. Beckmann.
Sonderausstellung im Museum für Franken
Die ergänzende Finissage-Ausstellung „1525 – Franken fordert Freiheit*en“ basiert auf einem Projekt von Schülerinnen und Schülern der Waldorfschule Würzburg in Kooperation mit dem Museum für Franken und der Demokratie-Initiative pics4peace e.V. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich intensiv mit folgenden Fragen auseinander: Wofür gehst du auf die Straße? Wofür erhebst du deine Stimme? Wofür kämpfst du? Entstanden ist ein eindrucksvolles Bühnenprogramm aus Musik, Tanz, Sprache, Film und bildender Kunst. Inhaltlich greifen die Darbietungen Themen wie Freiheit, Frauenrechte, Krieg, Ausgrenzung und Hoffnung auf – kraftvoll, berührend und zeitgenössisch. Ergänzt wird das Programm durch eine künstlerische Präsentation: Videos, Skulpturen, Graffiti-Arbeiten und Malerei zeigen die Auseinandersetzung der Jugendlichen mit aktuellen gesellschaftlichen Konflikten aus unterschiedlichen Perspektiven.
Titelbild: THWS-Professor Dr. Dieter Kulke, Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften (li.), und Dr. Pia Beckmann, Gründerin des Projekts „pics4peace“ und Initiatorin von #endlichankommen (5. v. re.), während der Kick-off-Veranstaltung für Studierende des Masterstudiengangs Soziale Arbeit (Foto: THWS/Anne Speda)








