Schweinfurt: In der Silvesternacht mussten die Kräfte der Ständigen Wache und der Freiwilligen Feuerwehr Schweinfurt zu zahlreichen Einsätzen im Stadtgebiet und im angrenzenden Landkreis ausrücken. Größere Sachschäden blieben glücklicherweise aus, verletzt wurde bei den Einsätzen auch niemand. Bei den insgesamt elf Einsätzen im Zeitraum von Silvestermittag, 12 Uhr, bis zum frühen Neujahrsmorgen waren insgesamt 22 Einsatzkräfte von Haupt- und Ehrenamt im Einsatz. Zu Übergriffen oder Behinderungen der Einsatzkräfte kam es nicht.
Bereits um die Mittagszeit setzte ein Feuerwerkskörper eine Hecke am Deutschhof in Brand, dieser war jedoch beim Eintreffen durch die Bewohner selbstständig gelöscht worden.
Bei einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einer Altenpflegeeinrichtung in der Innenstadt am frühen Abend beschränkte sich die Tätigkeit der Feuerwehr ebenfalls auf eine Kontrolle des betroffenen Bereiches.
Kurz nach Mitternacht rückten Drehleiter und Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug der Ständigen Wache sowie der Einsatzführungsdienst zur Unterstützung bei einem Heckenbrand nach Geldersheim aus. Zu einer parallel ausgelösten Brandmeldeanlage in einer Tiefgarage in der Innenstadt rückten die Freiwillige Feuerwehr sowie weitere Kräfte der Ständigen Wache aus. Hier hatte der Rauch von Pyrotechnik, welcher durch die Lüftungsanlage angesaugt worden war, mehrere Rauchmelder in verschiedenen Etagen ausgelöst. Ein gemeldeter Kaminbrand am Deutschhof stellte sich nach entsprechender Kontrolle ebenso als Rauch von Feuerwerkskörpern heraus.
Während die beiden Löschfahrzeuge von der Ständigen Wache und der Freiwilligen Feuerwehr zu insgesamt fünf weiteren Kleinbränden ausrücken mussten, kam es um halb drei zu einer größeren Alarmierung in Poppenhausen. Hier brannte ein Balkon eines Mehrfamilienhauses und machte den Einsatz der Schweinfurter Drehleiter notwendig.








