Rannungen: Rund 50 Gemeinderätinnen und Gemeinderäte aus den Gemeinden Maßbach, Rannungen, Schonungen, Stadtlauringen, Thundorf und Üchtelhausen kamen am Freitag, den 26. Juni, in der neu sanierten Mehrzweckhalle in Rannungen zusammen. Auf Einladung des Schweinfurter OberLands erhielten die neu sowie erneut gewählten Mandatsträger einen umfassenden Einblick in die Arbeit, Projekte und Ziele der ILE-Region Schweinfurter OberLand. Gleichzeitig bot die Veranstaltung die Gelegenheit, sich gemeindeübergreifend zu vernetzen und erste Kontakte für die neue Wahlperiode zu knüpfen.
Zu Beginn begrüßte der Sprecher der ILE-Region, Bürgermeister Stefan Rottmann, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Im Anschluss wurden die ehemaligen Bürgermeister Judith Dekant (Thundorf), Friedel Heckenlauer (Stadtlauringen) und Fridolin Zehner (Rannungen) offiziell verabschiedet. Alle drei haben die Entwicklung des Schweinfurter OberLands während ihrer Amtszeit engagiert begleitet und die interkommunale Zusammenarbeit nachhaltig mitgestaltet. Besonders gewürdigt wurde Friedel Heckenlauer, der als einer der Gründerväter die Entwicklung des Schweinfurter OberLands von Beginn an maßgeblich mitgeprägt hat. Seit rund 20 Jahren arbeiten die Mitgliedsgemeinden erfolgreich zusammen. Nach der Gründung schlossen sich Maßbach und Thundorf im Jahr 2012 sowie Rannungen im Jahr 2014 der ILE an. Alle drei Gemeinden waren vorher Teil der 2009 aufgelösten ILE-Region Henneberger Frankenland.
Auch die Landtagsabgeordnete Martina Gießübel nahm an der Veranstaltung teil und richtete ein Grußwort an die anwesenden Gemeinderätinnen und Gemeinderäte. Anschließend stellten die Bürgermeister der sechs Mitgliedsgemeinden ihre Kommunen sowie die kommunalen Schwerpunkte der kommenden Jahre vor. Neben den im Amt bestätigten Bürgermeistern Stefan Rottmann (Schonungen), Matthias Klement (Maßbach) und Johannes Grebner (Üchtelhausen) präsentierten sich auch die neugewählten Bürgermeister Bernhard Düker (Thundorf) und René Schäd (Stadtlauringen), sowie Bettina Bonengel, welche als Gastgeberin die Gemeinde Rannungen vorstellen konnte.
Im fachlichen Teil der Veranstaltung erläuterte Gerald Kolb vom Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken die Grundlagen und Fördermechanismen der Integrierten Ländlichen Entwicklung. Dabei machte er deutlich, welchen Beitrag die Zusammenarbeit mehrerer Gemeinden zur nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raums leisten kann.
Anschließend stellte ILE-Umsetzungsbegleiter Lorenz Rothmann die Arbeitsweise des Schweinfurter OberLands sowie die aktuellen Projekte und Handlungsfelder der Region vor. Im Mittelpunkt standen unter anderem die Energiegesellschaft Schweinfurter OberLand, das Wanderkonzept, das Förderprogramm „Investitionen zur Innenentwicklung“, der OberLandKurier sowie das Regionalbudget. Anhand dieser Beispiele wurde deutlich, welche Projekte durch die interkommunale Zusammenarbeit ermöglicht werden und welchen konkreten Mehrwert sie für die Mitgliedsgemeinden bieten.
Den Abschluss bildete ein offener Austausch. Bei Gesprächen und einer Ideenabfrage an Stellwänden nutzten die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte die Gelegenheit, sich untereinander zu vernetzen und Anregungen für die zukünftige Entwicklung des Schweinfurter OberLands einzubringen. Die Veranstaltung machte deutlich, dass die Herausforderungen der kommenden Jahre nur gemeinsam gemeindeübergreifend erfolgreich gestaltet werden können.
Im Bild von links nach rechts: Gerald Kolb (Amt für ländliche Entwicklung), Johannes Grebner (Bgm. Üchtelhausen), Bettina Bonengel (Bgmin. Rannungen), Fridolin Zehner (Bgm. Rannungen 2002-2026), Martina Gießübel MdL, Friedel Heckenlauer (Bgm. Stadtlauringen 2002-2026), Stefan Rottmann (Bgm. Schonungen), Judith Dekant (Bgmin. Thundorf 2020-2026), Rene Schäd (Bgm. Stadtlauringen), Bernhard Düker (Bgm. Thundorf). Auf dem Bild fehlt Matthias Klement (Bgm. Maßbach) Fotoquelle: Schweinfurter OberLand








