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Deutschlandstipendium für 19 THWS-Studierende

vom 16.06.2026 - 17:06 Uhr

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Würzburg-Schweinfurt: Herausragende Leistungen im Studium und gesellschaftliches Engagement: Dafür sind 19 Studierende der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) mit dem Deutschlandstipendium belohnt worden. Die Förderrunde begann mit einer Vergabefeier, zu der Hochschulpräsident Prof. Dr. Jean Meyer und Kanzler Stefan Hartmann gratulierten und auch die Unternehmensvertreterinnen und -vertreter willkommen hießen. Im Rahmen des Deutschlandstipendiums kofinanzieren diese die Studierenden mit der Hälfte der Fördersumme von monatlich 300 Euro für ein Jahr. Die andere Hälfte des Stipendiums trägt der Bund.

Präsident Prof. Dr. Jean Meyer sprach allen Förderinnen und Förderern seinen besonderen Dank für die Finanzierung der Stipendien aus und würdigte ihr Vertrauen in die jungen Talente sowie die Investition in die Bildung. „Die Urkundenverleihung der Deutschlandstipendien stellt ein Highlight für die Stipendiaten und die Hochschule dar. Diese Förderung ist weit mehr als eine finanzielle Unterstützung – sie ist eine Auszeichnung für besondere Leistung, herausragendes Engagement und überdurchschnittlichen Einsatz im gesellschaftlichen Leben.“ Pro Jahr gebe es über 30.000 Deutschlandstipendien in der gesamten Bundesrepublik – das klinge zunächst nach einer hohen Zahl, was sich allerdings angesichts der Gesamtstudierendenzahl in Deutschland wieder relativieren würde. „Nur rund ein Prozent aller Studierenden erhalten dieses Stipendium – nur die Besten der Besten!“, so Präsident Prof. Dr. Jean Meyer.

Deutschlandstipendien erhielten in diesem Jahr Studierende der Studiengänge Bauingenieurwesen, Betriebswirtschaft, Digitales Rettungsmanagement, Elektro- und Informationstechnik, Fach- und Medienübersetzen, International Social Work with Refugees and Migrants, Kommunikationsdesign, Maschinenbau, Medienmanagement, Robotics, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen. Zehn Stipendien sind nicht-fachgebunden, während neun fachgebunden sind und für Studierende aus bestimmten Studiengängen vergeben werden. Die folgenden Unternehmen, Stiftungen und Institutionen kofinanzierten die Deutschlandstipendien (neben der Bezeichnung werden die jeweiligen Vertreterinnen und Vertreter sowie in Klammern die Stipendiatinnen sowie Stipendiaten genannt):

  • Hans-Wilhelm Renkhoff Stiftung, Stephanie Busch (Paul Ricker und Simone Schweizer)
  • Leonhard Weiss GmbH & Co. KG, Oliver Hofmann und Christoph Zuber (Elias Höfer, Leon Mark und Marian Scherer)
  • Peter Böger Stiftung, Lothar Wegener (Alessia Carusotto, Alyson Forgas und Elisa Lutz)
  • Siegfried und Marlene Weiß-Stiftung (Vihaan Yogish)
  • Sparkasse Mainfranken Würzburg, Rainer Ankenbrand (Sheyda Kharaghani, Christopher Romeyke, Maximilian Schuler)
  • THWS Alumni-Netzwerk, Aileen Heid und Tina Müller (Daria Mazeptseva und Furkan Ogul)
  • Uhlmann & Zacher GmbH, Assa Abloy Group, Elena Geyer und Florian Kratzer (Antonia Vogel)
  • VR-Bank Main-Rhön eG, Susanne Halbig (Salome Anna Leidner)
  • Wölfel Engineering GmbH & Co. KG, Daniel Höhne-Mönch und Lena Schmitt (Mohamed Janid, Leander Knüttel und Jakob Muthig)

Ein Kriterium: Engagement der Studierenden

Sich außerhalb der Hochschule gesellschaftlich und sozial zu engagieren ist ein Kriterium für den Erhalt des Deutschlandstipendiums. So fallen unter die sozialen Kriterien die Betreuung eigener Kinder oder Pflege naher Angehöriger. Gesellschaftlicher Einsatz kann im Rahmen eines Wehr- oder Ersatzdienstes, eines Freiwilligen Sozialen bzw. Ökologischen Jahres oder als ehrenamtliches Engagement für die Gemeinschaft mit entsprechendem Umfang sein. So erzählten zwei Studentinnen von ihrem Wirken als Trainerinnen im Turnverein. Eine andere ist bei der Wasserwacht aktiv. Wofür verwenden die Studierenden ihre finanzielle Unterstützung? Einer sprach davon, seine Lebenshaltungskosten damit zu finanzieren, ein anderer strebt eine berufliche Zukunft als Steuerberater an. Auch in das Studium möchten viele investieren, etwa durch Sparen für ein aufbauendes Masterstudium oder ein Auslandssemester.

„Ein Band für das ganze Leben“: alumni.THWS

Tina Müller vom Alumni-Netzwerk der THWS verdeutlichte den Stipendiatinnen und Stipendiaten: „Ihr seid wunderbare Botschafter für unsere Hochschule!“ Das hochschulweite Alumni-Netzwerk sei schon während der Studienzeit interessant und könne ein Band für das ganze Leben knüpfen. Einige Sponsorinnen und Sponsoren, die bereits selbst an der THWS studiert haben, wurden dazu eingeladen, dem Alumni-Netzwerk der THWS beizutreten. Prof. Dr. Meyer betonte: „Viele Alumni behalten die Zeit an der THWS in bester Erinnerung – kein Wunder, wenn man sich selbst zurückerinnert: Man hat Freundschaften geschlossen, gemeinsam gelernt, gemeinsam gefeiert – eine Zeit, an die man sich sehr gerne zurückerinnert.“

Für die musikalische Begleitung des Abends sorgte Leo Herzog von der Hochschule für Musik, der das Event mit Vivaldis Winter aus den Vier Jahreszeiten und Astor Piazzollas Libertango auf dem Akkordeon umrahmte. Zu den Mitorganisatoren des Abends gehörte THWS-Student Konstantin Raue. Der Bachelorstudent der Fachrichtung Medienmanagement hatte außerdem für die THWS beim diesjährigen Wettbewerb des Stifterverbands des Deutschlandstipendiums teilgenommen: Mit seinem Kurzfilm „Win-Win-Situation“ hatte Raue auf unterhaltsame Weise dargestellt, wie Studierende und Unternehmen vom Deutschlandstipendium profitieren können. Damit gehörte er zu den fünf Gewinnern des Wettbewerbs – und die THWS konnte sich über ein Preisgeld von 5.000 Euro freuen, um das Deutschlandstipendium durch Werbemaßnahmen bekannter zu machen.

Über das Deutschlandstipendium

Für die nächste Förderrunde, die an der THWS bereits die 19. ist, kommen Studierende in Frage, die vollumfänglich festgelegte Leistungskriterien erfüllen und sich parallel gesellschaftlich engagieren. Jeweils zu Beginn des Sommersemesters können sie sich für die Förderung von monatlich 300 Euro bewerben. Sie läuft ein Jahr lang und wird je zur Hälfte von (privaten) Förderern sowie vom Bund getragen. Dabei ist das Deutschlandstipendium unabhängig von BAföG-Bezügen.

Weitere Informationen für potenzielle Fördernde

Titelbild_ Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten die Urkunden für ihr Deutschlandstipendium von den Vertreterinnen und Vertretern der jeweiligen Förderer sowie von Präsident Prof. Dr. Jean Meyer und Kanzler Stefan Hartmann (Foto: THWS/Anne Speda)

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