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Startschuss für Tiefbaumaßnahmen in Hausen

In vielen der Schonunger Ortsteile werden gerade auf den Baustellen gebaggert, gemauert und geschraubt. Dass vor dem Spatenstich eine teilweise monate- und jahrelange akribische Planung vorausgeht, bleibt oft im Verborgenen. Alleine im Gemeindegebiet laufen aktuell zeitgleich sieben Tiefbaumaßnahmen durch fünf verschiedene Bauunternehmen in vier Ortsteilen.
Auch im Vorfeld der Hausener Kanalbaumaßnahme wurden allerhand Vorbereitungsmaßnahmen getroffen. Von aufwendigen TV-Befahrungen bis hin zu Baugrund- und Kampfmitteluntersuchungen wurde durch die Gemeinde viel unternommen um die Beeinträchtigungen und Risiken für Gemeinde, Anwohner und Anlieger so gut es geht zu minimieren – auch wenn nicht alle Interessen berücksichtigt werden können und immer wieder Unvorhergesehenes passieren kann.

Darüber hinaus wurde eine weitere Testfahrt mit Spezialbussen unternommen um alternative Streckenführung im Ortsteil Hausen über die Hartstraße/Anton-Weber-Straße während der Tiefbaumaßnahme zu klären. Dabei kam auch ein Bus mit Überlänge (21 Meter) zum Einsatz. Aufgrund der beengten Straßenverhältnisse wird von den Busfahrern besonders fahrerisches Können und Fingerspitzengefühl abverlangt. Außerdem sind wegen der Corona-Pandemie in der Großgemeinde aktuell deutlich mehr und größere Busse unterwegs, um verbesserte Abstandsbedingungen in den Bussen zu gewährleisten.

Dabei geht es später bei einer Umleitung auch darum, dass Müllfahrzeuge, Feuerwehr, Winterdienst usw… die Straße ungehindert befahren können. Mit zwei Bussen wurde auch ein Begegnungsverkehr simuliert um zu klären, ob und wenn ja, wie viele Parkplätze erhalten werden können. Es wird aber definitiv zu deutlichen Einschränkungen bei den Parkplätzen kommen, sodass während der Baustellenphase Disziplin von Anwohner und Anlieger gefordert sind. Vereinzelt wird auch die Kommunale Verkehrsüberwachung bzw. Polizei die Einhaltung der Park- und Verkehrsregelung kontrollieren.
So lange es geht werden Busse und andere größere Fahrzeuge die Hauptstraße passieren und durchfahren können, allerdings kommt es jetzt schon durch Ausfräsungen der Fahrbahn zu Einschränkungen, erklärt Bürgermeister Stefan Rottmann.

Zur Komplett-Umleitung des Verkehrs wird es dann kommen, wenn es in der Hausener Hauptstraße aufgrund von Baumaßnahmen kein Durchkommen mehr geben wird. Dies wird voraussichtlich ab November der Fall sein. Die Baumaßnahmen beginnen nun im Bereich des Mühlenwegs (Einmündung). Der Mühlenweg und die Siedlung Mühlenweg, Lindenweg u. Eibenstraße können voraussichtlich ab 19.10.2020 nur noch über die Behelfsstrecke (Kirchplatz-Hahnweg) angefahren werden.
Der Schotterweg wird entsprechend befestigt und asphaltiert, sodass auch auf einigen wenigen Abschnitten Begegnungsverkehr an der Verlängerung des Hahnwegs möglich ist. Ansonsten bittet die Gemeinde die Verkehrsteilnehmer um vorausschauendes und rücksichtsvolles befahren der Strecke.

Eine entsprechende Beschilderung wird entsprechend installiert: Alle Beschilderungspläne für die Kanalbaustelle Hausen sind auf der Homepage der Gemeinde (https://www.schonungen.de/Aktuelles.html) unter der Rubrik „Aktuelles“ im Detail einsehbar.
Die Baumaßnahmen werden nicht ohne Einschränkungen und Beeinträchtigungen für Anwohner und Anlieger durchführbar sein.

Der erste Bauabschnitt (ca. 230 Meter Kanalleitung ab Ortseingang Bushaltestelle bis Gaststätte Ulrich Martin – sowie Einmündung Mühlenweg) wird sich bis April hinziehen. In einem zweiten Bauabschnitt werden wie berichtet dann die Hausener Hauptstraße bis hin zum Kirchplatz erneuert. Schonungen investiert in Hausen mehrere Millionen Euro in Tiefbaumaßnahmen. Das Ver- und Entsorgungsnetz wird dort weitestgehend modernisiert und ausgetauscht. Dazu werden Straßen, Wege, Grünbereiche im Zuge der Dorferneuerung und mit Bürgerbeteiligung neugestaltet. Alleine die Dorferneuerung ist mit über 2 Mio. Euro geschätzt, so Stefan Rottmann. Erfreulicherweise kann die Gemeinde beim Kanalbau durch das Wasserwirtschaftsamt und auch für die Oberflächengestaltung vom Amt für Ländliche Entwicklung mit insgesamt siebenstelligen Zuschüssen rechnen.

Das Foto zeigt von links Lars Erbach (Fa. Feickert), der gemeindliche Bauingenieur Frank Fronzek, Christian Rossmann (Büro Hossfeld & Fischer) sowie Architekt Artur Metz und Bürgermeister Stefan Rottmann. (Foto Florian Mainka)

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