Schweinfurt: „Was dem Münchner sei Oktoberfest is, is dem Schweinfurter sei Ufra“, so sagt man zumindest.
Da ich in meinem Leben noch nie in den Genuss kam, das Oktoberfest selbst zu erleben, wollte ich wenigstens das „Schweinfurter Oktoberfest“ besuchen. Man sagt ja, es ist eine Schande aus Bayern zu kommen und das Oktoberfest noch nie live gesehen zu haben. Ich als waschechter Franke lasse sowas also nicht gerne auf mir sitzen.
Um zehn Uhr war es dann so weit, ich marschierte durch die Eingangstore der Ufra. Als erstes Ziel überhaupt steuerte ich die Tierhalle an, in der es schon von ganz vielen Zwergen nur so wimmelte. Aber ich spreche nicht nur von den flauschigen Küken etc., sondern auch von vielen aufgeregten Kindern.
In den Hallen Bauen und Wohnen hatten ein paar Jugendliche wahnsinnig Spaß, indem sie sich als Matratzentester versuchten. Sie warfen sich voller Freude alle gleichzeitig auf ein Wasserbett. Mit einem Schmunzeln lief ich weiter zu den Hallen Handwerk. Dort hielten gerade drei Schornsteinfeger ein Interview, vielleicht konnte ich etwas Glück abstauben. Dies überprüfte ich sogleich, beim Loskauf (übrigens, hier war der Verkäufer sogar als Schornsteinfeger verkleidet). Leider eine Niete. Aber wie sagt man, Pech im Spiel, Glück in der Liebe? Na, ein Millionengewinn wäre auch nicht zu verachten gewesen.
Darauf musste ich erstmal eine Bratwurst essen. Schließlich setzte ich mich zu zwei freundlichen Senioren, die mir auch gleich munter aus ihrem Leben erzählten.
Ob die Ufra vergleichbar ist mit dem Oktoberfest? Na, ich zumindest habe beschlossen, nächstes Jahr auf jeden Fall mal das echte Oktoberfest zu besuchen. Also, viel Spaß euch, ob nun auf der Ufra oder dem Oktoberfest, ist beides sicherlich seinen Besuch wert.
„Mein Tag auf der Unterfrankenschau 2010“ Bilder und Text: Lena Lupprian.
(Lena macht zur Zeit ein Praktikum bei uns, sollten Sie bzw. solltest Du auch Interesse an einem Praktikum haben – einfach eine kleine Bewerbung an post@revista.de schicken!)
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