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Logistische Meisterleistung: ARNOLD SCHWERLAST realisiert komplexes Schwerlastprojekt mitten in Hamburg

vom 27.02.2026 - 17:02 Uhr

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Rimpar/Hamburg: Der Spezialist für Schwerlastlogistik mit Hauptsitz in Rimpar bei Würzburg unterstrich einmal mehr seine Kompetenz als zuverlässiger Partner für anspruchsvollste Schwerlast- und Infrastrukturprojekte – selbst unter extremen innerstädtischen Bedingungen.

Rimpar (Lkrs. Würzburg). 75 Meter lang, 17 Meter breit, 888 Tonnen schwer: Das ist – bzw. war – die Sternbrücke im Hamburger Stadtteil Altona. Das Verkehrsdenkmal Sternbrücke ist ein historisch bedeutendes Bauwerk und enorm wichtig für den Hamburger Schienenverkehr. Täglich fahren etwa 900 Regional- und Fernverkehrszüge sowie S-Bahnen über die vier Gleise der Brücke. Seit über einem Jahrhundert prägt sie das Stadtteilbild. In und um die Kasematten hatte sich eine Kultur- und Kneipenszene und somit ein frequentierter Treffpunkt gebildet.

Aufgrund ihres Alters und der stetig steigenden Verkehrsbelastung war eine umfassende Erneuerung der Sternbrücke unumgänglich geworden. Die Planung dieses Großprojekts – Bauherr ist die Deutsche Bahn AG – erstreckte sich über viele Jahre, bevor die Umsetzung im Frühjahr 2025 beginnen konnte. Dabei ging es nicht nur darum, die alte Brücke abzureißen und eine neue zu installieren. Um den Schienenverkehr auf dieser enorm wichtigen Verbindung möglichst reibungslos aufrechtzuerhalten, findet der Umbau bis 2027 während des laufenden Bahnbetriebs statt.

„Die Erneuerung der Hamburger Sternbrücke zählt zu den anspruchsvollsten deutschen Infrastrukturprojekten im innerstädtischen Raum der vergangenen Jahre. In den letzten sieben Monaten wurde ein zentraler Meilenstein dieses Bauvorhabens erfolgreich umgesetzt – unter außergewöhnlichen logistischen, technischen und verkehrlichen Rahmenbedingungen“, weiß auch Oliver Arnold, Geschäftsführer der Arnold Schwerlast GmbH & Co. KG. Sein Unternehmen wurde beauftragt, die im Zuge des Projekts Sternbrücke notwendigen umfangreichen Schwerlast- und Montageleistungen auszuführen.

Logistik unter Extrembedingungen

Insgesamt wurden von ARNOLD SCHWERLAST über 3.500 Tonnen Material bewegt, verteilt auf mehr als 100 Einzeltransporte. Rund ein Viertel dieser Transporte wies Stückgewichte von über 70 Tonnen auf. Hinzu kamen Bauteile mit Breiten von bis zu knapp fünf Metern sowie Längen von bis zu 25 Metern – Dimensionen, die laut Oliver Arnold selbst in der Schwerlastlogistik einen außergewöhnlichen Anspruch darstellen.

Enge Verkehrsverhältnisse, temporäre Straßensperrungen sowie komplexe Schwertransportgenehmigungen machten jede einzelne Fahrt zu einem logistischen Präzisionsmanöver. Erschwerend hinzu kamen zahlreiche, parallel laufende Baustellen auf den Zufahrtswegen. Zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit während der Schwertransporte war eine enge und kontinuierliche Abstimmung mit den zuständigen Polizeidienststellen sowie den lokalen Behörden erforderlich. Die Transportstrecken wurden detailliert geplant, abgesichert und fortlaufend überwacht. Um den Schwerlastverkehr in diesen Dimensionen zu ermöglichen, mussten zudem Dutzende Bäume gefällt werden.

„Im Rahmen des Projekts waren wir nicht nur für die vollständige Schwerlast-Transportabwicklung verantwortlich, sondern übernahmen auch sämtliche erforderlichen Kraneinsätze“, verrät Oliver Arnold. Teilweise kamen dabei mehrere Krane gleichzeitig zum Einsatz, darunter Großkrane mit Traglasten von bis zu 450 Tonnen. „Diese Einsätze erforderten millimetergenaue Planung, höchste Sicherheitsstandards und eine perfekte Synchronisation aller Beteiligten“, so der Geschäftsführer.

Steuerung aus dem Head Office in Rimpar

Zwar unterhält die ARNOLD Gruppe seit 2023 eine Seefracht-Abteilung in der Hamburger HafenCity. Aufgrund der Thematik und des Projektumfangs wurden alle Abläufe trotzdem zentral vom hoch spezialisierten Schwerlastteam im Head Office in Rimpar gesteuert und überwacht – von der Genehmigungsplanung über die Transportkoordination bis hin zu den komplexen Kranmontagen.

Der für das Projekt verantwortliche ARNOLD-Geschäftsführer Volker Lenzing zeigt sich äußerst zufrieden mit dem Verlauf: „Dieses Projekt war in jeder Hinsicht eine logistische Höchstleistung. Trotz zahlreicher Widrigkeiten, enger Zeitfenster und komplexer Rahmenbedingungen ist es uns gelungen, alle Arbeiten just in time und zur vollsten Zufriedenheit unseres Auftraggebers abzuschließen. Darauf bin ich gemeinsam mit meinem gesamten Team außerordentlich stolz.“

Fotos: Eindrücke vom Transport großdimensionierter Bauteile der Sternbrücke in Hamburg-Altona

Foto: Torsten Emmerich (ARNOLD SCHWERLAST)

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