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Künstliche Intelligenz in der überbetrieblichen Ausbildung

vom 18.03.2026 - 12:03 Uhr

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München: Auf dem Kongress „Zukunft Handwerk“ in München präsentierte sich das Projekt „KIgÜBA – KI-gestützte überbetriebliche Ausbildung“ des Bildungszentrums Schweinfurt der Handwerkskammer für Unterfranken erstmals einer breiteren Öffentlichkeit. Die Vision: Künstliche Intelligenz in die überbetriebliche Ausbildung implementieren und dadurch Lehrpersonal entlasten sowie Freiraum für mehr individuelle Lernbegleitung schaffen. Von diesem Ansatz überzeugten sich auf dem Kongress Anfang März in München auch Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, sowie Hubert Aiwanger, bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Technologie.

Den Einsatz künstlicher Intelligenz in der überbetrieblichen Ausbildung (ÜBA) im Handwerk erforscht das Projekt „KIgÜBA – KI-gestützte überbetriebliche Ausbildung“ des Bildungszentrums Schweinfurt der Handwerkskammer für Unterfranken und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) am Standort Saarbrücken. Auf dem Kongress „Zukunft Handwerk“ in München stellte das Projektteam am 4. und 5. März 2026 vor, wie das in Zukunft aussehen könnte. Im Projekt entwickelt das Bildungszentrum Schweinfurt gemeinsam mit dem DFKI eine Tracking-KI, die Bewegungen von Auszubildenden erfasst, sowie eine Tutoring-KI, die Auszubildende individuell und angepasst an das Lernniveau unterstützt. „Unsere Vision ist es, eine echtzeitgesteuerte Lernumgebung zu schaffen, in der Auszubildende individuell gefördert werden“, beschreibt Uljana Bauer, stv. Leiterin des Bildungszentrums Schweinfurt. In den nächsten drei Jahren soll im Bildungszentrum eine moderne Werkstatt für den Schließtechnikkurs in der ÜBA im Metallbauhandwerk entstehen,

Von den Impulsen, die das Projekt für die Zukunft des Lehren und Lernens im Handwerk setzen wird, überzeugten sich auf dem Kongress „Zukunft Handwerk“ auch Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt und Hubert Aiwanger, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, die beide den Messestand von „KIgÜBA“ besuchten und sich Einblicke in den Forschungsansatz erläutern ließen.


Neue Wege in der überbetrieblichen Ausbildung

„Mit KIgÜBA beschreitet unser Bildungszentrum Schweinfurt einen innovativen Weg in der überbetrieblichen Ausbildung. Die hier entwickelten Lehr- und Lernmethoden werden sich auf weitere Gewerke und damit auf die Zukunft der praktischen Berufsbildung im Handwerk auswirken“, betont Ludwig Paul, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Unterfranken. Das Projekt verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ansatz, indem es sowohl das Ausbildungspersonal als auch die Auszubildenden in den Blick nimmt und beide Gruppen im Umgang mit KI schult. Darüber hinaus wägt es auch die Risiken beim Einsatz von KI in diesem Umfeld ab. Denn das Ziel ist es, Künstliche Intelligenz sicher und gewinnbringend für die überbetriebliche Ausbildung zu nutzen. 

Das Projekt „KIgÜBA – KI-gestützte überbetriebliche Ausbildung“ wird gefördert im Rahmen der „Initiative für eine exzellente überbetriebliche Ausbildung (INex-ÜBA)“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, S

Titelbild: Einblick in ein innovatives Projekt (v. l.): Karl-Sebastian Schulte, Geschäftsführer Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), Dr. Tim Schwartz, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), Uljana Bauer, stv. Leiterin Bildungszentrum Schweinfurt der Handwerkskammer für Unterfranken, Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Lukas Walter, Bildungszentrum Schweinfurt, Caspar Jacob und Fabio Andres Espinosa Valcarcel, beide DFKI.

Foto: Fernanda Perrone

Projekt „KIgÜBA“ auf dem Kongress Zukunft Handwerk in München (v. l.): Ludwig Paul, Hauptgeschäftsführer Handwerkskammer für Unterfranken, Uljana Bauer, stv. Leiterin Bildungszentrum Schweinfurt, und Hubert Aiwanger, bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Technologie.

Foto: Daniel Röper

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