Christian Keller wird Bürgermeisterkandidat in Grafenrheinfeld

22. April 2013

Grafenrheinfeld: Am 16. März 2014 finden die Kommunalwahlen statt. Gewählt werden in Grafenrheinfeld der Gemeinderat und der Bürgermeister. Der CSU-Ortsverband stellt bereits jetzt klar die Weichen. Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde Christian Keller in geheimer Wahl einstimmig nominiert. Er nahm die Wahl an und wird die CSU in die Kommunalwahl 2014 führen. Ortsvorsitzender Walter Weinig und der gesamte Vorstand gratulierten Keller.

Christian Keller ist 1979 geboren. Er ist ein Rafelder Urgewächs. Nach der Schule absolvierte er zunächst eine Lehre als Bankkaufmann, bevor er 2001 den Weg in die Verwaltung einschlug. Von 2001 bis 2003 ließ er sich im Landratsamt Schweinfurt zum Verwaltungswirt ausbilden. Er macht jetzt Dienst als Verwaltungsbeamter bei der Polizei. Er gehört dem Führungsstab der III. Bereitschaftspolizeiabteilung in Würzburg an. Keller ist seit 2008 mit Ehefrau Kerstin verheiratet und hat drei Kinder. Als er 16jährig die spannenden Kommunalwahlen 1996 verfolgte, erwachte in ihm sein Interesse an der Kommunalpolitik. Keller gehört seit 1998 der CSU an und wurde 2002 in den Gemeinderat gewählt. Von Anfang an übernahm er das Amt des Jugendbeauftragten. Außerdem gehört er dem Rechnungsprüfungs- und dem Personalausschuss an.

„Ich bin bereit!“ – Dieser Satz zog sich bei der Nominierungsversammlung wie ein roter Faden durch seinen halbstündigen Vortrag. „Ein Bürgermeister muss die fachlichen Qualifikationen mitbringen, um komplizierte kommunale Sachverhalte zu durchblicken. Er benötigt dazu die richtige Ausbildung und entsprechende Erfahrungswerte.“ Durch seine Ausbildung im Landratsamt und den ausgeübten Beruf kennt sich der Bürgermeisterkandidat in der Verwaltung sehr gut aus. Außerdem besucht er jährlich Fachseminare zu Themen für Kommunalpolitiker beim Bayerischen Selbstverwaltungskolleg, der Verwaltungsschule und an der Beamtenfachhochschule. Durch seine zwischenzeitliche Verwendung im Präsidium der Bayerischen Bereitschaftspolizei in Bamberg erwarb er Kenntnisse im Bereich Personal und Finanzen.

„Bürgernähe“ und der „direkte Draht zu den Grafenrheinfeldern“ sind einige der großen Stärken von Keller. „Ein offenes Ohr kennt keinen Feierabend“, betonte er. Dies sei eine wichtige Voraussetzung für einen ersten Bürgermeister. „Mehr Engagement“ für Grafenrheinfeld forderte er vom Bürgermeisteramt. Er werde dieses bringen.

„Ich bin bereit!“ – Das heißt für Keller auch, die sich ändernden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Anforderungen an Grafenrheinfeld zu erkennen und angemessen zu reagieren. „Es wird jetzt stürmischer!“, sagte er. Er sprach die Situation mit dem Betriebsende des Kernkraftwerkes an, den „Wettlauf mit anderen Gemeinden um Neubürger“, Probleme wie die drohende Kiesausbeutung der Rafelder Flur. „In solchen Situationen müsse jemand am Ruder stehen, der die Gemeinde genau kennt“. Er werde sich weiterhin für neues Bauland einsetzen, gab er seinen politischen Zielen klare Konturen. Grafenrheinfeld biete eine Infrastruktur wie eine Kleinstadt. „Wir können diese aber nur dann dauerhaft halten, wenn wir genug Bürger haben, die sie auch nutzen und damit mittragen“, rechnete er vor. Mit dem Rückgang der Gewerbesteuer (durch die Stilllegung des Kernkraftwerkes) werde die Einkommenssteuerbeteiligung und damit die Einwohnerzahl eine „entscheidende Stellschraube“. „Auf unseren Druck hin wird jetzt endlich das Baugebiet zwischen Dr.-Blank-Straße und Friedhof erschlossen. „Wenn wir in Rafeld kein neues Bauland anbieten können, machen’s die anderen.“, wies der 33-jährige Kandidat auf den jüngsten Erfolg der CSU-Fraktion hin.

Die Themenfelder „Wirtschaft, Arbeit, Ausbildung“ sind weitere Bereiche, denen er sich annehmen werde. Keller versprach: „Ich werde das Gespräch mit den Unternehmerinnen und Unternehmern suchen”. Die ansässigen Unternehmen erhalten, ihre Entwicklung unterstützen und neue Unternehmen für die Gemeinde gewinnen, hat er sich ebenfalls auf die Fahne geschrieben.

Seniorenpolitik und die Patenschaft mit der Bundeswehr sind weitere Stichworte. Das Seniorenpflegezentrum St. Helena und die altengerechte Wohnanlage haben sich zum Erfolgsmodell entwickelt. Christian Keller und die CSU stehen hinter einer Erweiterung der altengerechten Wohnanlage. Die Aktivitäten rund um die Patenschaft mit der Bundeswehr sind in den letzten Jahren auf ein Mindestmaß heruntergefahren worden, stellt Keller in seiner Rede fest. Als „bedeutenden Bestandteil unseres gesellschaftlichen Lebens“ gelte es sie wieder „mit Herzblut“ zu leben, so Keller weiter.

Die nächsten Schritte des Bürgermeisterkandidaten werden sein, eine „schlagkräftige Gemeinderatsliste“ zusammen zu stellen und ein fundiertes Wahlprogramm zu erarbeiten. “Ich will einen genauso engagierten wie fairen Wahlkampf führen. Leidenschaft und Herzblut müssen und werden für uns Programm sein!”, rief er aus.

Die anwesenden Mitglieder ließen ihrer Begeisterung mit langem Applaus freien Lauf. Keller betonte, dass es ihm auf ein „Miteinander im Dorf, im Rathaus und im Gemeinderat“ ankomme. Eine „Kultur der Anerkennung und gegenseitigen Wertschätzung“ wolle er erreichen, damit unterschiedliche Meinungen nie zu persönlichen Zerwürfnissen führten.

Das Gruppenfoto zeigt von links: Walter Weinig (Ortsvorsitzender und Kreisrat), Kerstin Keller (Ehefrau), Christian Keller (stellv. Ortsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat), Stefanie Horna (stellv. Ortsvorsitzende), Martina Gießübel (stellv. Ortsvorsitzende, Kreisvorsitzende der Frauenunion und Kreisrätin).

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