WÜRZBURG. Die Wasserschutzpolizei wurde am Freitagnachmittag zu einer Streitigkeit nach Margetshöchheim gerufen und stellte im weiteren Einsatzverlauf mehrere gefährliche Situationen auf dem Main fest. Dazu zählten alkoholisiert wirkende Gruppen auf Schwimmhilfen im Fahrwasser, ein Schwimmer in der Fahrrinne bei Dämmerung sowie Personen auf dem Brückenbauwerk der Konrad-Adenauer-Brücke.
Am Freitag, gegen 18:30 Uhr, wurde eine Streife der Wasserschutzpolizei zunächst zu einer Streitigkeit nach Margetshöchheim gerufen. Nach erfolgreicher Klärung des Sachverhaltes, zeigte sich auf dem Main ein insgesamt erhöhtes Verkehrsaufkommen. Mehrere größere Gruppen von jeweils etwa sechs bis acht Männern, die sich auf Schwimmhilfen und teilweise mit alkoholischen Getränken im Wasser treiben ließen, bewegten sich zwischen dem Bereich Randersacker und Würzburg talwärts. Diese Gruppen reagierten nur eingeschränkt auf Ansprachen der Einsatzkräfte und mussten teilweise aus dem Fahrwasser verwiesen werden.
Besonders auffällig war ein Schwimmer, der in der beginnenden Dämmerung in der Fahrwassermitte flussaufwärts kraulte. Ein akustisches Warnsignal wurde zunächst nicht wahrgenommen. Erst nach unmittelbarer persönlicher Ansprache aus kurzer Distanz stellte die Person das Schwimmen im Fahrwasser ein.
Im Bereich der Konrad-Adenauer-Brücke wurden im Laufe des Freitagabends mehrere Personen auf dem Brückenbauwerk gemeldet. Eine Stadtstreife konnte zunächst keine Feststellungen treffen, während die Wasserschutzpolizei zu diesem Zeitpunkt im Bereich der Schleusenanlagen bei Würzburg gebunden war. Beim späteren Annähern an die Brücke konnten etwa 8 bis 10 überwiegend jugendliche Personen auf dem Zugang des Bauwerks festgestellt werden. Im Wasser vor dem Pfeiler hielten sich ebenfalls rund 10 Personen auf. Beim Einschreiten flüchteten mehrere Beteiligte. Eine Person konnte durch die Streife kontrolliert werden.
Hinweise der unterfränkischen Polizei zum Verhalten in und auf Gewässern:
- Schwimmen Sie nur in ausgewiesenen und sicheren Badebereichen.
- Meiden Sie das Fahrwasser von Schiffen – dort besteht Lebensgefahr.
- Alkohol und Schwimmen passen nicht zusammen und erhöhen das Unfallrisiko erheblich.
- Achten Sie auf Warnsignale von Wasserfahrzeugen und respektieren Sie deren Vorrang.
- Brücken, Schleusen und Hafenanlagen sind keine Aufenthalts- oder Badebereiche.
- Tragen Sie bei Wassersportarten geeignete Schwimmhilfen bzw. Rettungswesten.
- Nehmen Sie insbesondere in der Dämmerung Rücksicht auf die stark eingeschränkte Sicht auf dem Wasser.
Symbolbild; Image by Bernd from Pixabay








