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Was ist möglich? – Zukunftswoche Mainfranken setzt Impulse für konkrete Veränderungen

vom 06.05.2026 - 12:05 Uhr

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Würzburg-Schweinfurt: Mit den Zukunftsfesten in Würzburg und Schweinfurt startete die Zukunftswoche Mainfranken am 25. April in ihr fünftes Jahr. Die beiden Veranstaltungen bildeten den Auftakt der Aktionswoche und zeigten deutlich, wie sich das Format weiterentwickelt: Die Zahl der beteiligten Organisationen und die Vielfalt der Angebote sind gewachsen, gleichzeitig entstehen neue Zugänge für verschiedene Zielgruppen.

In Würzburg wurde das Bühnenprogramm ergänzt, sodass es zusätzliche Besuchergruppen ansprach – etwa durch Auftritte der DejaWue Dance School, die ein neues Publikum einbrachte und den Aspekt Gemeinschaft besonders sichtbar machte.

In Schweinfurt bündelte das Zukunftsfest zahlreiche Angebote rund um Energie, Klimaschutz und gesellschaftliche Themen und machte auf die weiteren Angebote der Folgetage aufmerksam.

Vom 25. April bis 3. Mai umfasste die Zukunftswoche in ganz Mainfranken weit mehr als die angekündigten 100 Veranstaltungen – zum Start konnten Interessierte aus insgesamt 175 Terminen wählen.

Im fünften Jahr wird dabei deutlich, wie sich wichtige Themenfelder weiterentwickeln:
Im Bereich Energie stehen zunehmend konkrete Anwendungen im Mittelpunkt – etwa Wärmepumpen in Bestandsgebäuden, Angebot zum Bau von Balkonkraftwerken oder gemeinschaftlich organisierte Lösungen für erneuerbare Energien. In der Landwirtschaft zeigen Projekte wie Agroforst oder solidarische Anbaumodelle, wie ökologische Ansätze praktisch umgesetzt werden. Auch Bildungsformate entwickeln sich stärker in Richtung Praxis – von Vorträgen und Naturerlebnissen hin zu Workshops und langfristigen Projekten, etwa im schulischen Kontext wie der Umsetzung des Erdkinderplans der Montessori-Schule in Margetshöchheim. Gleichzeitig überzeugten auch wirtschaftsbezogene Veranstaltungen: Formate zu nachhaltigem Wirtschaften, unternehmerischer Verantwortung und neuen Geschäftsmodellen stießen auf reges Interesse – von ausgebuchten Veranstaltungen wie dem Vortrag von Ullrich Fichtner beim Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) bis hin zu kleineren, intensiveren Austauschformaten für Unternehmen.

Viele Beteiligte berichten bereits von neuen Kontakten, Kooperationen und Ideen, die über die einzelnen Termine hinausreichen. Die Zukunftswoche versteht sich im fünften Jahr zunehmend als Plattform für Austausch, Vernetzung und konkrete gemeinsame Schritte.

Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den Veranstaltungsformaten wider: Neben gut besuchten Vorträgen und Diskussionsangeboten gewinnen Formate an Bedeutung, die auf konkretes Ausprobieren und Mitmachen ausgerichtet sind – auch wenn die Umsetzung je nach Themenfeld unterschiedlich weit fortgeschritten ist.

Zugleich zeigt sich eine zentrale Herausforderung: Das Interesse an nachhaltigen Themen ist groß, der Schritt zur eigenen Umsetzung erfolgt jedoch stellenweise deutlich zurückhaltender. Besonders deutlich wird das im Bereich Mobilität. Während ein Vortrag des Mobilitätsforschers Andreas Knie vollständig ausgebucht war, fanden praktische Angebote zur Veränderung des eigenen Mobilitätsverhaltens deutlich weniger Resonanz.

Dieser Herausforderung will sich die Zukunftswoche weiterhin stellen – und nicht nur ihre Reichweite, sondern gerade den Übergang vom Interesse ins konkrete Handeln gezielt stärken. Was in Themen wie der Energiewende bereits gelungen ist, soll künftig gezielt auch in weiteren Bereichen angestoßen werden.

„Viele Ideen sind längst vorhanden – entscheidend ist, sie gemeinsam so zugänglich zu machen, dass sie im Alltag angenommen und umgesetzt werden“, sagt Jürgen Schmidt, Initiator der Zukunftswoche Mainfranken.

Mit dem Abschluss der Woche beginnt zugleich die Auswertung der Erfahrungen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie Angebote gezielter an ihre Zielgruppen herangebracht und besser miteinander verknüpft werden können. Ziel ist es, bestehende Netzwerke zu stärken, neue Verbindungen zu fördern und Synergien zu ermöglichen.

Auf dieser Grundlage soll die Zukunftswoche als Gesamtformat weiter geschärft werden – mit dem Anspruch, nicht nur Austausch zu ermöglichen, sondern gezielt mehr Menschen ins Handeln zu bringen und nachhaltige Veränderungen in der Region anzustoßen.

Bilder: Ullrich Fichtner beim Bundesverbands der mittelständischen Wirtschaft (BVMW) über Zukunftschance
© BVMW

Mitglieder des Kneipenchors und des Limonadenchors beim gemeinsamen Auftritt
© Rike Freeman

Mitmachaktion am Stand der Stadtwerkstatt
© Rike Freeman

Einer der vielen Tanz-Auftritte der DejaWue Dance School
© Rike Freeman

Das Mehrpersonenrad von uRyde wirbt für die Würzburger Mitfahr-App
© Rike Freeman

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