Wieder wurden täglich über 300 Essen ausgegeben. Danke für Ihre redaktionelle Begleitung!
Im Anhang finden Sie einen Bericht über den Abschlussgottesdienst sowie ein Fazit.
Fotos: Heiko Kuschel (die Nummerierung ist diesmal versehentlich umgekehrt – das neueste Foto ist die Nr. 1. Ich bitte um Entschuldigung)
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- Der Andrang ist groß – die Gastgebenden müssen selbst an der Essensausgabe warten
- Pfarrerin Gisela Bruckmann: „Die Vesperkirche ist ein Lichtblitz des Reiches Gottes“
- Pfarrerin Gisela Bruckmann begrüßt die Anwesenden
- Der Abendmahlstisch ist bereit
- dito, andere Perspektive
- Reger Betrieb in der Vesperkirche, das Essen schmeckt (Foto vom Eröffnungstag)
- Die Kirche ist gut gefüllt (Foto vom Eröffnungstag)
- Krippe und Kinderstühle: Hier sind Kinder willkommen.
Die Vesperkirche als Lichtblitz des Reiches Gottes
Mit festlichem Abendmahlsgottesdienst endete die 12. Schweinfurter Vesperkirche
Schweinfurt. Mit einem festlichen Abendmahlsgottesdienst ist die 12. Schweinfurter Vesperkirche in der St. Johanniskirche zu Ende gegangen. Bereits vor Beginn des Gottesdienstes füllte sich die Kirche: Viele Gäste hatten sich Essens-Tickets für Sauerbraten oder Blumenkohl-Auflauf gesichert und feierten von den gedeckten Tischen aus mit.
In ihrer Predigt griff Pfarrerin Gisela Bruckmann das Gleichnis vom Sämann auf (Lukas 8,4–8). Nicht jedes Samenkorn gehe auf – manches falle auf steinigen oder von Dornen überwucherten Boden. Geduld sei gefragt. „Es braucht Zeit, bis das Korn wächst“, sagte Bruckmann. Der Bauer im Gleichnis wisse um die schwierigen Bedingungen – „und riskiert es trotzdem“.
Auch in der Vesperkirche lasse sich immer wieder etwas von dieser Hoffnung entdecken: „Manchmal ist hier ein kleiner Lichtblitz des Reiches Gottes zu sehen.“ Diese Erfahrung trage über die Aktion hinaus durch das Jahr. Besonders deutlich werde das in den diakonischen Angeboten, die sich während der zwei Wochen in der Vesperkirche vorgestellt hätten: „Hier wird sichtbar, wie Gottes Liebe wächst.“
Großer Zuspruch an fast allen Tagen
Auch am letzten Tag waren beim anschließenden Essen alle rund 300 Portionen ausverkauft. Abgesehen von zwei Tagen mit starkem Schneefall und Eisregen war die Vesperkirche 2026 erneut sehr gut besucht. Viele Ehrenamtliche beteiligten sich im Service, zudem gab es zahlreiche Kuchenspenden.
Schülerinnen und Schüler des Celtis-Gymnasiums sowie der Wilhelm-Sattler-Realschule unterstützten tageweise im Ablauf – das Interesse war so groß, dass teilweise ausgelost werden musste, wer mithelfen durfte.
Die Gäste dankten es den Engagierten mit großer Treue: Viele kommen regelmäßig. Menschen, die sonst wenig soziale Kontakte haben, genießen die Gespräche am Tisch und bei einer Tasse Kaffee. Die begleitenden sozialen Beratungsangebote wurden ebenfalls gut angenommen. Und längst zur Tradition geworden ist der Applaus nach dem täglichen „Wort in der Mitte“ um 13 Uhr.
Insgesamt wurden in den zwei Wochen rund 4.500 Mahlzeiten ausgegeben. Der symbolische Preis von zwei Euro (Kinder die Hälfte) soll allen die Teilnahme ermöglichen. Um die Kosten zu decken, sind Kirche und Diakonie auf Spenden angewiesen.
Spendenkonto:Diakonisches Werk Schweinfurt e.V.:
IBAN DE48 7935 0101 0000 0025 35
BYLADEM1KSW
Stichwort: Vesperkirche
Kirchengemeinde St. Johannis:
IBAN DE82 7932 0075 0005 1674 42
HYVEDEMM451
Stichwort: Vesperkirche








