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Zigarettenautomaten gesprengt – Kripo ermittelt und prüft Zusammenhänge

vom 05.01.2026 - 15:01 Uhr

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Zeugen gesucht

WÜRZBURG UND LKR. WÜRZBURG. Unbekannte haben in der vergangenen Woche mehrere Zigarettenautomaten gesprengt und daraus die Ware sowie Bargeld entwendet. In der Nacht von Samstag auf Sonntag konnte eine Jugendgruppe kurz nach einer Sprengung in Würzburg festgenommen werden. Die Kriminalpolizei Würzburg hat die Ermittlungen übernommen, prüft Zusammenhänge und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Festnahme nach Sprengung in Würzburg

Durch einen aufmerksamen Zeugen wurde am Samstag, gegen 21:00 Uhr, der Polizei mitgeteilt, dass soeben ein Zigarettenautomat in der Dr.-Maria-Probst-Straße durch eine Gruppe Jugendliche gesprengt worden war.

Bei der sofort eingeleiteten Fahndung der Polizei konnten vier Jugendliche im Alter zwischen 14 und 17 Jahren vorläufig festgenommen werden. Zwei von ihnen sind Deutsche, einer somalischer und ein weiterer russischer Staatsangehöriger. Ein weiterer 17-jähriger deutscher Tatverdächtiger ist namentlich bekannt.

Aufgrund der ersten Beweiserhebung vor Ort konnte der Gruppe außerdem eine weitere Sprengung eines Automaten am selben Abend in der Daimlerstraße zugeordnet werden.

Bei allen Tatverdächtigen wurde, auf Anordnung der Staatsanwaltschaft, die Durchsuchung der Zimmer in den elterlichen Wohnungen durchgeführt. Dabei wurden im Zimmer eines Tatverdächtigen 95 Chinaböller aufgefunden.

Im Anschluss wurden die allesamt nicht Volljährigen ihren Eltern übergeben.

Die Kripo prüft nun, ob es einen Zusammenhang mit bislang ungeklärten Taten in Stadt und Landkreis Würzburg geben könnte.

Sprengung vor Silvester in Würzburg

Bereits in der Nacht vom 30. Dezember bis 31. Dezember, zwischen 20:00 Uhr und 03:00 Uhr, wurde ein Zigarettenautomat an der Talavera in Würzburg aufgesprengt. Der Automat am Fußweg unterhalb des Fahrradparkplatzes wurde durch die Detonation stark beschädigt und die Türe circa 10 Meter weit weg geschleudert. Der meiste Inhalt in Form von Zigarettenschachteln und Bargeld wurde entwendet. Die Schadenshöhe ist Gegenstand der Ermittlungen.

Beschädigter Automat in Waldbüttelbrunn

Auch in Waldbüttelbrunn hatten es Unbekannte auf den Inhalt eines Zigarettenautomaten abgesehen. In der Andreas-Bauer-Straße wurde dieser zwischen dem 31. Dezember und Freitag gesprengt und leergeräumt. Auch hier muss die genaue Schadenshöhe noch ermittelt werden.

Zigarettenautomat in Dürrbachau gesprengt

Mittwochnacht, zwischen 03:00 Uhr und 04:00 Uhr, wurde in der Friedrich-Kohlrausch-Straße ein Zigarettenautomat gesprengt, um an den Inhalt zu gelangen. Der hinterlassene Sachschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen auf rund 4.000 Euro belaufen. Der Beuteschaden liegt im mittleren dreistelligen Bereich.

Gescheiterte Sprengung in Veitshöchheim

Bei einem Versuch blieb es am Donnerstag, zwischen 21:00 Uhr und 21:30 Uhr, in der Oberdürrbacher Straße in Veitshöchheim. Trotz durchgeführter Sprengung blieb die Türe des dortigen Zigarettenautomaten verschlossen. Trotzdem entstand ein Sachschaden von mindestens 4.000 Euro.

Weitere Sprengung in Heidingsfeld

In der Winterhäuser Straße wurde am Freitag, zwischen 00:00 Uhr und 05:00 Uhr ein Zigarettenautomat aufgesprengt. Auch hier wurden Zigaretten und Bargeld im niedrigen vierstelligen Bereich entwendet. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 5.000 Euro.

In allen Fällen hat die Kripo Würzburg die Ermittlungen übernommen, wertet die umfangreich gesicherten Spuren aus und prüft auch Zusammenhänge zwischen den Taten.

Sie bittet um Mithilfe und wendet sich mit folgenden Fragen an die Bevölkerung:

  • Wem sind in den beiden Nächten verdächtige Personen aufgefallen?
  • Wer hat die Täter möglicherweise auf der Flucht beobachtet?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben, die zur Aufklärung der beiden Fälle beitragen könnten?

Die Kriminalpolizei weist außerdem darauf hin, dass es sich bei den vorliegenden Fällen um einen erheblichen Straftatbestand handelt.

Durch unkontrolliert umherfliegende Trümmerteile und die Explosion selbst können erhebliche Verletzungen von Menschen oder Beschädigungen verursacht werden.

Deshalb sieht der Tatbestand des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion eine Freiheitsstrafe von nicht unter einem Jahr vor.

Zeugen werden dringend gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 mit der Kriminalpolizei Würzburg in Verbindung zu setzen.

Symbolbild: Image by Elke Wessel from Pixabay 

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