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Stadt und Landkreis Schweinfurt. Pflegebedürftige und ihre Angehörige stehen vor großen Herausforderungen. Oft macht sich wegen des kräftezehrenden Aufwands, der betrieben werden muss, um den Alltag zu bestreiten, Erschöpfung und Verzweiflung breit. Entlastung wäre jetzt genau das Richtige. Hier kommt das Pflegeübungswohnmobil ins Spiel. Es ist ein innovatives Konzept, das es Angehörigen gemeinsam mit den Pflegebedürftigen (z.B. dem Ehepartner) ermöglicht, trotz körperlicher Einschränkungen ein Camping-Erlebnis zu genießen, dabei Kraft zu tanken und ein paar entspannte Tage zu verbringen. Das speziell umgebaute Wohnmobil ist dabei direkt auf die Bedürfnisse von Pflegebedürftigen zugeschnitten. Das Modellprojekt des Caritasverbandes Rhön-Grabfeld ist landesweit ziemlich einzigartig. Das Angebot richtet sich ausdrücklich auch an Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Landkreis Schweinfurt. „Der besondere Charakter des Projekts zeigt sich darin, dass Menschen testen können, ob es für sie weiterhin möglich ist, in dieser Form eine Auszeit vom Alltag zu erleben“, sagt Ulli Feder, Leiterin des Pflege-Übungszentrums (PÜZ) der Caritas in Mellrichstadt. Dort wurde die Projektidee entwickelt und schließlich umgesetzt, Ende 2024 war die offizielle Einweihung. Angegliedert an die Sozialstation und die Seniorentagespflege St. Peter, Bad Königshofen, steht das Wohnmobil in der Regel auf dem Wohnmobilstellplatz direkt bei der Frankentherme. Der |
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Camper hat eine besonders breite Eingangstür und ist für zwei Personen ausgelegt. Auch die Nutzung eines Rollators ist im Wohnmobil möglich. Das Wohnmobil und das PÜZ stellen sich regelmäßig auch in der Region vor. So war Ulli Feder etwa als Gast bei der Pflegekonferenz im Mai mit dem Pflegeübungswohnmobil am Landratsamt vor Ort und dort unter anderem mit Landrat Florian Töpper und Anja Lehmeyer (Leiterin der Geschäftsstelle der GesundheitsregionPlus Stadt und Landkreis Schweinfurt) ins Gespräch gekommen. „Solche Angebote sind ein enormer Zugewinn für Menschen, die auf Pflege angewiesen sind, da sie Teilhabe und Lebensfreude möglich machen, vor allem aber wertvolle gemeinsame Zeitschenken“, sagt Landrat Florian Töpper.
Bild: Besichtigung des Pflegeübungswohnmobils mit (von links) Landrat Florian Töpper, Anja Lehmeyer (GesundheitsregionPlus), Ulli Feder (PÜZ Rhön-Grabfeld), Gudrun Rathgeber (Sozialstation Bad Königshofen) und Jürgen Montag (Sozialreferent Stadt Schweinfurt) Foto: Janina Scheblein/Landratsamt Schweinfurt |
Wichtige Impulse für die Zukunft der Pflege setzen

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