MAINFRNANKEN. Umfangreiche und intensive Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft in Würzburg führten am Donnerstagmorgen zu einem großangelegten, länderübergreifenden Polizeieinsatz. Durchsucht wurde bei einer Vielzahl von Objekten in Oberfranken, Oberbayern, Hessen, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Berlin und Schleswig-Holstein. Der Schwerpunkt der Aktion lag hierbei in Mainfranken. Bei mehreren Tatverdächtigen wurden unter anderem Datenträger sichergestellt.
Durchsuchungsaktion bei Würzburger Firma und Privatpersonen
Umfangreiche Vorermittlungen der Kriminalpolizei Würzburg, stets in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft sowie der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht lieferten zureichende Anhaltspunkte für den Tatvorwurf des Insiderhandels im Zusammenhang mit Aktienhandel gegen mehrere Tatverdächtige. Dies führte zu einer großangelegten Durchsuchungsaktion in mehreren Objekten. Durchsucht wurden sowohl mehrere Privatanwesen, als auch die Räumlichkeiten einer Würzburger Firma für Transportsysteme. Die Börsennotierung des Unternehmens aus dem Jahr 2022 stand mit Blick auf Insiderinformationen hierbei im Fokus. Dabei richtete sich die Durchsuchung jedoch nicht gegen die Firma und deren Mitarbeiter selbst, sondern gegen Privatpersonen, die seither im Zentrum der Ermittlungen stehen. Es wird darauf hingewiesen, dass bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung gilt.
Weitere Durchsuchungen in mehreren Bundesländern
Im Zuge der Durchsuchungen bei weit über 20 Tatverdächtigen wurden zahlreiche Datenträger mit dem Ziel der Datensicherung und -auswertung beschlagnahmt. Die Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft sind mit der Durchsuchungsaktion noch nicht beendet und werden auch in den folgenden Wochen fortgesetzt.
Symbolbild: Image by Pixabay








