Unterfranken: Laurin Gutfleisch stellt in einem Video der Handwerkskammer für Unterfranken sein Meisterstück im Spengler-Handwerk vor: den „Meisterbrunnen“ aus drei verschiedenen Metallen mit integrierter Lotusblüte.
„Never skip a Meisterstück“ („Überspringe niemals ein Meisterstück“) lautet ein geflügeltes Wort auf Social Media –Meisterstück-Videos sind beliebt auf den Plattformen Instagram, Facebook und TikTok. Mit einer derart überwältigenden Resonanz hatte allerdings niemand gerechnet, als das Video am 31.07.2026 auf den Kanälen der Handwerkskammer für Unterfranken online ging: Das Video wurde über alle Plattformen hinweg 2,3 Millionen Mal aufgerufen und die Gesamtwiedergabedauer des Videos beträgt inzwischen mehr als 434 Tage. Über 3.700 Kommentatoren sind voll des Lobes für den Brunnen, bei dem die filigrane Lotusblüte als Brunnenauslauf dient und plätschernd das Wasser verteilt. „Das ist neben einem tollen Meisterstück auch schon Kunsthandwerk aus dem obersten Regal. Einfach klasse“, schreibt ein Facebook-User. „Dieses Kunstwerk verdient den Meistertitel. Grandios, Herr Gutfleisch, Hut ab“, schwärmt eine Instagram-Userin. Unter den Zuschauenden sind alle Altersgruppen vertreten. Und alle sind sich einig: Laurin hat mit seinem Brunnen etwas ganz Besonderes geschaffen
Freude bei der Handwerkskammer für Unterfranken
Da ich selbst Spenglermeister bin, freue ich mich natürlich sehr über die Aufmerksamkeit für unser schönes Gewerk“, sagt Michael Bissert, Präsident der Handwerkskammer für Unterfranken. Der Erfolg dieses Videos macht deutlich: Die Menschen interessieren sich für das Handwerk. Diese Aufmerksamkeit verdienen nicht nur ungewöhnliche Meisterstücke, sondern alle Gewerke und Menschen, die täglich mit ihrem Können unsere Lebensqualität sichern. „Für uns als Handwerkskammer ist das ein Ansporn, auf Social Media weiterhin Gas zu geben. Wir möchten Begeisterung fürs Handwerk wecken und aufzeigen, wie vielfältig, kreativ und kunstvoll das Handwerk sein kann“, so Michael Bissert. Das virale Video zeigt das Potenzial auf, das die digitale Kommunikation (beispielsweise über Social Media) für das Handwerk bietet. Authentische Einblicke in den Berufsalltag von Handwerkerinnen und Handwerkern sowie außergewöhnliche handwerkliche Leistungen, Meisterstücke oder Interviews mit Auszubildenden können Interesse bei der jungen Generation wecken und zur Gewinnung von Nachwuchsfachkräften beitragen.
Karrieremöglichkeiten mit Meisterbrief
Der Meistertitel ist ein bedeutender Meilenstein, muss aber nicht der Höhepunkt der Handwerkskarriere sein. „Man hört eigentlich nie auf, dazuzulernen. Der Meistertitel ist der Beginn eines lebenslangen Lernens“, weiß Michael Bissert, selbst Gas-, Wasserinstallateur- und Spenglermeister. Der Meisterbrief eröffnet zahlreiche berufliche Wege: Von einer Selbstständigkeit oder Betriebsübernahme über die Ausbildung des Handwerksnachwuchses bis hin zum Engagement im Ehrenamt oder einer Tätigkeit im Sachverständigenwesen.
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Spengler-Meister Laurin Gutfleisch mit seinem „Meisterbrunnen“. Foto: Handwerkskammer für Unterfranken








