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Stadtwerke bieten Photovoltaik im Pachtmodell für Schweinfurt an

Schweinfurt bietet ein erhebliches Potenzial für Photovoltaikanlagen. Das geht aus dem Solarpotentialkataster hervor, dass die Stadt Schweinfurt eigens zur Förderung des Ausbaus der umweltfreundlichen Solaranlagen hat erstellen lassen. Das unter https://www.solare-stadt.de/schweinfurt abrufbare Solarkataster zeigt einfach und schnell, auf welchen Gebäuden die Gegebenheiten für eine Solaranlage besonders vorteilhaft sind.

Stadtwerke Schweinfurt bieten PV-Contracting an

Bereits im Jahr 2017 konnte rechnerisch der Strombedarf von dreieinhalb Millionen bayerischen Haushalten durch Solarstrom aus Bayern gedeckt werden (Quelle: energieatlas.bayern.de). Damit diese Zahl auch in Schweinfurt weiter steigt, soll der Ausbau der Erneuerbaren Energien weiter vorangetrieben werden. Wenn Solarstrom vom eigenen Dach selbst genutzt wird, ist dieser für Haushalte besonders attraktiv. Allerdings war dies dann auch mit einer Investition in eine Photovoltaik-Anlage verbunden. Um den Weg zur Solarstrom-Erzeugung auf dem eigenen Dach zu erleichtern, bieten die Stadtwerke Schweinfurt ab sofort die Möglichkeit, eine PV-Anlage zu pachten. Denn wer Solarstrom nutzen will, muss nicht unbedingt selbst Eigentümer einer Photovoltaik-Anlage sein. Das PV-Contracting-Angebot richtet sich an Hauseigentümer, die eine eigene Investition in eine Anlage vermeiden und trotzdem PV-Strom vom eigenen Dach zur Eigenversorgung nutzen möchten. Die Stadtwerke übernehmen dabei die maßgeschneiderte Planung und Installation der PV-Anlage in Zusammenarbeit mit regionalen Fachhandwerkspartnern. Auch alle Wartungen und Serviceeinsätze während der Pachtlaufzeit werden durch die Stadtwerke organisiert und abgewickelt. „Kunden erhalten auf diese Weise ein Rundum-sorglos-Paket, können den Strom vom eigenen Dach selbst verbrauchen und gleichzeitig auf einfache Weise einen Beitrag zum Klimaschutz leisten“, erläutert Thomas Kästner, Geschäftsführer der Stadtwerke.

Wie das PV-Contracting-Modell funktioniert

Die Stadtwerke Schweinfurt und der Hauseigentümer schließen einen Vertrag über 20 Jahre ab. Der Hauseigentümer ist während dieser Zeit Betreiber und Nutzer der PV-Anlage, Eigentümer der Anlage bleiben die Stadtwerke Schweinfurt. Für die Dauer der Laufzeit zahlt der Nutzer der Anlage ein monatliches Pachtentgelt an die Stadtwerke. Den erzeugten PV-Strom kann der Hauseigentümer selbst verbrauchen. Somit reduziert sich der Strombezug aus dem Netz. Überschüssiger Solarstrom, der nicht selbst verbraucht werden kann, wird ins Netz eingespeist. Hierfür erhält der Hauseigentümer vom Netzbetreiber eine feste Vergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Die Einbindung eines Stromspeichers sowie das Laden eines Elektrofahrzeuges kann die Quote des eigenverbrauchten Solarstroms weiter erhöhen.

Interessierte können sich unter https://www.stadtwerke-sw.de/energie/privatkunden/erneuerbare-energien/pv-contracting/ über das PV-Contracting informieren. Die Stadtwerke erstellen auf Basis der Dachgegebenheiten, des Nutzungsverhaltens und individueller Wünsche – wie der Integration eines Batteriespeichers oder einer Lademöglichkeit für E-Fahrzeuge – gerne ein individuelles Angebot.

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