SCHWEINFURT / STADTGEBIET. In der Nacht von Montag auf Dienstag schallte ein lauter Knall durch die Gänge und Flure eines Mehrfamilienhauses. Verletzt wurde niemand, doch mehrere Gegenstände wurden zum Teil erheblich beschädigt. Durch eine schnelle und intensive Fahndung konnte ein Tatverdächtiger im näheren Umfeld gestellt und vorläufig festgenommen werden. Die Kriminalpolizei Schweinfurt ermittelt wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion.
Am Montag, gegen 23:45 Uhr, detonierte ein Gegenstand im Hausflur eines Mehrfamilienhauses in der Johann-Sebastian-Bach-Straße. Mehrere Türen wurden beschädigt und der Rauch einer Explosion zog durch das Gebäude. Ein Großaufgebot der Schweinfurter Polizei war vor Ort und begleitete die Menschen des Anwesens ins Freie. Nach dem derzeitigen Sachstand sind keine Verletzten zu beklagen.
Schnell verdichteten sich vor Ort die Erkenntnisse auf eine absichtlich herbeigeführte Explosion. Im Rahmen umfangreicher Fahndungsmaßnahmen wurde ein Verdächtiger im Umfeld des Tatortes gestellt und vorläufig festgenommen. Bei diesem handelt es sich um einen 34-jährigen Mann mit deutscher Staatsangehörigkeit. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt wurde der Tatverdächtige am Dienstagmittag einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Schweinfurt vorgeführt. Aufgrund des dringenden Tatverdachts des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion wurde Haftbefehl erlassen, doch unter strengen Auflagen außer Vollzug gesetzt. Die Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft zu den Umständen der Tat und insbesondere zu dem Explosionsmittel dauern an.
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