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Sicherheit im Straßenverkehr – Aktionstage gegen „Drogen im Straßenverkehr“ – Beamte aus mehreren Ländern bilden sich fort – Polizei stoppt 68 Fahrer unter Drogeneinfluss

vom 26.09.2025 - 15:09 Uhr

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UNTERFRANKEN. In Unterfranken fanden vom 23. bis 25. September die Aktionstage gegen „Drogen im Straßenverkehr“ statt. Neben theoretischen Fortbildungsinhalten führte die unterfränkische Polizei mit Kolleginnen und Kollegen aus Bayern, dem Bundesgebiet, sowie Österreich, Italien, der Schweiz und den USA täglich auch großangelegte Kontrollen durch. Hierbei zogen die Beamten 68 berauschte Fahrzeugführer aus dem Verkehr.

Der Anlass: Sicherheit im Straßenverkehr

Wie bereits berichtet nahmen die festgestellten Fahrten unter dem Einfluss von Drogen in Unterfranken im Jahr 2024, um 44 %, auf nunmehr rund 2.200 Fahrten zu. 65 Menschen erlitten bei Unfällen unter Drogeneinfluss Verletzungen. Zwei Menschen verloren ihr Leben.

Polizeipräsident Detlev Tolle verdeutlichte: „Dies stellt eine alarmierende Entwicklung für die Verkehrssicherheit dar. Wir setzen hier einen Schwerpunkt, um rücksichtslose Fahrer, die sich berauscht ans Steuer setzen und damit das Leben und die Gesundheit der anderen Verkehrsteilnehmer gefährden, aus dem Verkehr zu ziehen!“

Aktionstage „Drogen im Straßenverkehr“

Das Polizeipräsidium Unterfranken betreibt im Zuge der fortlaufenden Verkehrssicherheitsarbeit themenbezogene Präventionsveranstaltungen, die u. a. an Schulen oder auch im Rahmen des derzeitigen Pop-Up-Stores in Würzburg durchgeführt werden. Zudem erfolgen wiederkehrend Kontrollen im Straßenverkehr, ob im täglichen Streifendienst oder im Verbund mehrerer Einsatzkräfte an Kontrollstellen.

Erstmalig fanden nun in Unterfranken die Schwerpunkttage „Drogen im Straßenverkehr“ statt. Die Vormittage waren insbesondere mit theoretischen Inhalten, wie Fachvorträgen aus Bereichen wie u. a. der Rechtsmedizin, des Fahrerlaubnisrechts, der Rechtswissenschaften oder des jeweiligen polizeilichen Umgangs mit dem Themenbereich, ausgefüllt. Ziel hierbei war die gemeinsame Fortbildung und auch das Kennenlernen bewährter Handlungsmuster zur Erkennung von berauschten Fahrzeugführern.

An den Nachmittagen führten die bayerischen, außerbayerischen und ausländischen Einsatzkräfte gemeinsam großangelegte Kontrollen durch. Die Kontrollstellen wurden täglich wechselnd in den drei unterfränkischen Bereichen Mainfranken, Main-Rhön und am Untermain für rund vier Stunden betrieben. Mit der Polizei waren auch der Zoll und das Bundesamt für Logistik und Mobilität im Einsatz. Tatkräftige logistische Unterstützung erhielten die Beamten zudem durch das THW und die Autobahnmeisterei.

Innenstaatssekretär Sandro Kirchner informierte sich am Mittwoch vor Ort an der Kontrollstelle an der Tank- und Rastanlage Rhön-West und tauschte sich auch fachlichen mit den Einsatzkräften aus. Kirchner unterstrich hierbei den hohen Stellenwert der Verkehrssicherheitsarbeit:

„Mit unserer Aktion setzen wir ein klares Zeichen: Drogen haben im Straßenverkehr nichts verloren. Unser Ziel ist, das Bewusstsein der Menschen für die Gefahren von Drogen im Straßenverkehr zu schärfen und die Zahl der Unfälle zu senken“

Bilanz der Schwerpunktkontrollen

Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte rund 900 Fahrzeuge. 68 Fahrten beendeten die Beamten unmittelbar an Ort und Stelle, nachdem der Verdacht auf Einfluss von Betäubungsmitteln festgestellt wurde (29 Bereich Mainfranken, 22 Bereich Main-Rhön, 17 Bereich Untermain). Die Blutentnahmen führte ein Arzt direkt an den jeweiligen Kontrollstellen durch. Die Fahrzeugführer müssen sich nun wegen des Verdachts des Fahrens unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln verantworten. Neben einer Geldbuße bzw. -strafe stehen hier auch fahrerlaubnisrechtliche Folgen im Raum.

Weitere sieben Autofahrer waren ohne die nötige Fahrerlaubnis unterwegs. Auch hier wurde die Weiterfahrt unterbunden. Die Fahrer müssen sich nun in einem Strafverfahren verantworten.

Insgesamt wurden vier Personen mit offenen Haftbefehlen kontrolliert. Während drei Haftbefehle durch Zahlung der ausstehenden Geldstrafe erledigt wurde, musste eine Person die Haft antreten. Beamte brachten den Mann in eine Justizvollzugsanstalt.

Weitere – insgesamt 20 Verstöße – gegen Verkehrs- und Nebengesetze wurden ebenfalls entdeckt. Im Auszug darunter in fünf Fällen gegen das Waffengesetz, nachdem verbotene Einhandmesser mitgeführt wurden. Die Waffen wurden beschlagnahmt, entsprechende Verfahren eingeleitet. In vier Fällen leiteten die Kontrollkräfte Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Kennzeichenmissbrauchs ein und untersagten ebenfalls die Weiterfahrt.

Fazit & Ausblick

Auch künftig bleibt das Thema Fahrtüchtigkeit ein Schwerpunkt der Verkehrssicherheitsarbeit in Unterfranken.

Der Bereichsverantwortliche für Verkehrsbelange im Polizeipräsidium Unterfranken, Polizeirat Tobias Rupp: „Wir blicken zurück auf ertragreiche Tage! Einerseits, da Wissen und Fähigkeiten für eine Vielzahl von Kolleginnen und Kollegen vermittelt wurden. Andererseits, da wir gemeinsam mit unseren Partnern an diesen drei Tagen einen unmittelbaren Beitrag zur Verkehrssicherheit auf den unterfränkischen Straßen leisten konnten! Im Ausblick bestärkt uns das Ergebnis jedoch auch, diesen Weg beizubehalten und neben Prävention auch weiterhin verstärkt die Fahrtüchtigkeit zu kontrollieren!“

 

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