Wasserlosen / Schwemmelsbach: Ein Schwelbrand im Keller eines Wohnhauses hat in der Nacht zum Mittwoch einen Sachschaden in Höhe von etwa 30.000 Euro verursacht. Fünf Personen erlitten leichte Rauchgasvergiftungen. Nach ersten Erkenntnissen dürfte ein technischer Defekt in der Warmwasserversorgung die Brandursache gewesen sein. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Schweinfurt.
Gegen 02.15 Uhr hatte ein Ortsbewohner an dem am Heckenweg gelegenen Haus Rauchgeruch festgestellt und daraufhin die vierköpfige Familie geweckt. Unmittelbar danach wurde die Feuerwehr verständigt. Wie sich herausstellte, brannte die Heizung im Keller. Die eintreffenden Feuerwehrleute gingen dann mit schwerem Atemschutz in das Wohnhaus und löschten die brennende Elektroheizung im Heizungsraum.
Der 20-Jährige, der auf das Feuer aufmerksam geworden war, und die vier Bewohner des betroffenen Wohnhauses hatten alle Rauchgas eingeatmet. Allerdings war eine Einlieferung ins Krankenhaus nicht erforderlich. Die fünf Personen wurden vor Ort durch den Rettungsdienst betreut.
Noch in der Nacht begannen Beamte der Kriminalpolizei Schweinfurt mit den Ermittlungen. Dabei stellte sich heraus, dass Brandentstehungsort eindeutig die elektrisch betriebene Heizungsanlage des Pufferspeichers war.







