Schweinfurt – Der Präsident des Rotary Club Schweinfurt-Peterstirn, Manfred Pabst, übergab 1.000 Euro an Studiendirektorin Kerstin Petz, Schulleiterin am Walther Rathenau Gymnasium. Die Mittel stammen aus dem Erlös des rotarischen Schlauchbootrennens.
Die Hitzewellen und sommerlichen Trockenphasen der letzten Jahre haben gezeigt, dass die Lehmbau-Maßnahme für die Pflanzenvorhänge im Schulhof des Rathenaus-Gymnasiums von hochaktueller Brisanz ist. Mit Unterstützung zweier jungen Ingenieure aus Lübeck haben Schüler des Gymnasiums die Lehmsäulen für die Pflanzenvorhänge erstellt. Die Habitate der Pflanzen wurden kostengünstig und innovativ mit Stampflehm und Gabionen erstellt. Mit der geplanten Begrünung über die zum Schulgebäude führenden Rank-Gerüste soll eine natürliche Beschattung der Fensterfronten sowie ein damit verbundener Kühleffekt im Sommer erzielt werden. Die Pflanzen werden automatisch mit dem Dachwasser des Schulgebäudes versorgt. So wird mit diesem Projekt unter der Federführung von Oliver Kunkel, Pädagoge am Rathenau Gymnasium und Begründer von Future Lab, ein beispielgebender Leuchtturm für nachhaltiges Bauen, Begrünung, Kühlung und Wasserretention im städtischen Raum geschaffen. Dem Rotary Club Schweinfurt-Peterstirn war es ein Anliegen, dieses Schülerprojekt mit 1.000 € zu unterstützen.
„Die Mittel stammen übrigens aus dem Erlös unseres traditionellen „Rotarian Rowdy River Raft Race“, das am 28.6.2026 wieder stattfinden wird“, fügt Pabst erläuternd hinzu, „Dieses Jahr gibt es neben dem Festbetrieb mit Speisen und Getränken auch einen speziellen Schul-Cup: bei der „Mainsplash-Challenge“ treten Schulklassen in einer eigenen, kostenfreien Wertung gegeneinander an und können beachtliche Geldpreise gewinnen. Seid also dabei und meldet auch an unter Rafrace.de!“
Bild (von rechts): Die Schulleiterin des Walther-Rathenau-Gymnasiums in Schweinfurt, Studiendirektorin Kerstin Petz, der Präsident des Rotary Clubs Schweinfurt-Peterstirn, Manfred Pabst, und der Projektbetreuer Oliver Kunkel verfolgen interessiert das Arbeiten der Schüler an den Pflanzhabitaten.
Foto: Ensar Manjolli








