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Projektgruppe soll Jugendarbeit in der Gemeinde Schonungen vorantreiben

vom 26.07.2012 - 08:07 Uhr

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Schonungen: Es war ein gelungener Neuanfang in Sachen Jugendarbeit in der Großgemeinde Schonungen: Gut vierzig Vereine und Jugendgruppen waren im katholischen Pfarrheim vertreten und so mussten bevor es offiziell losging noch einige Stühle herbeigeschafft werden.

In einem gut viertelstündigen Referat präsentierte Bürgermeister Stefan Rottmann die Schwerpunkte der zukünftigen gemeindlichen Jugendarbeit: Eine entscheidende Rolle spielen die über 120 Vereine und Verbände. Sie verfügen über ein wertvolles Netzwerk an Mitgliedern und ein vielseitiges Freizeitangebot. Kulturelles und Sportliches kann in der Gemeinde in seiner gesamten Bandbreite erlebt und betrieben werden und stellt einen wichtigen Ausgleich zu den leider oft ausufernden Internet- und Computeraktivitäten der jungen Leute dar. Dieses Angebot zu bündeln und zu vermarkten, sieht Rottmann als existenzielle Aufgabe: Nur mit genügend Nachwuchs bleiben die Vereine überlebensfähig.

Die Gemeinde bietet gute Rahmenbedingungen für die Jugend: Dazu trägt beispielsweise die moderne Gemeindebibliothek mit ihrem ansprechenden Medienangebot bei. Das Hallenbad und der Kulturraum Alte Kirche könnte mit Aktionen und Veranstaltungen noch mehr als bisher das Interesse der jungen Generation wecken, auch ein Landschulheim in der Gemeinde unter der Obhut des Landkreises steht zur Verfügung. Zelt-, Spiel- und Bolzplätze stellen in der Gemeinde wichtige Voraussetzungen dar; eine Badebucht, ein Stadtstrand oder Skatepark steht auf der Wunschliste vieler Jugendliche. Aber auch die Öffnung von Jugendtreffs und deren Betreuung steht immer wieder zur Diskussion. Im Rahmen des Schweinfurter Oberlands wird derzeit an einem ‚Mountainbike Trail’ geplant, eine Kanuanlegestelle mit Sonnensegel und Sitzgruppe wird am Mainufer in Mainberg in Kürze verwirklicht und die Ertüchtigung der Schlittschuhlaufbahn in der Jahnstraße wurde auch im Gemeindehaushalt erfasst.

Ein wichtiger Baustein in der Jugendarbeit ist die Beteiligung und Information der jungen Leute am gemeindlichen Geschehen, wie Rottmann herausstellt: Eine Mitfahrzentrale, Nachhilfe-, Ferienjob- und Praktikabörse könnte dafür sorgen, dass das Amtsblatt mehr gelesen wird. Überhaupt, könnte das Gemeindeblatt attraktiver gestaltet werden: Eine Rätselecke, eine Rubrik mit Freizeitmöglichkeiten für die Jugend oder auch ein spezielles Volkshochschulangebot die Altersgruppe würde das Interesse steigern. Mit der „Wohnungsbörse“ wird der Schritt in die Selbstständigkeit erleichtert und die jungen Leute in der Gemeinde gehalten. Die Nutzung von Sozialen Netzwerken wie ‚Facebook’, das verschicken von ‚Newslettern’ via E-Mail oder das Einberufen von Jungbürgerversammlungen sorgt für einen schnellen Informationsfluss. Auch eine Reihe von gemeinde übergreifenden Projekten hatte Rottmann im Gepäck: Public Viewing, ein OpenAir Kino, Talentwettbewerbe, Modenschauen, Spieleabende, Faschings- bzw Erntedankumzüge… u.v.m. …; ein neues Gesicht könnte beispielsweise der Weihnachtsmarkt oder die Sportlerehrung bekommen. Mancherorts fehlt es an Mobilfunk, schneller Internetverbindung oder Mobilität durch zusätzliche Busverbindungen, was besonders auch den Nachwuchs hart trifft, erklärt Bürgermeister Stefan Rottmann ein weiteres wichtiges Handlungsfeld.

Mit der Neueinstellung von Dipl. Sozialpädagogin Christiane Köhler hat der Gemeinderat zum 01. Juli bereits die personellen Voraussetzungen für eine Neuausrichtung der Jugendarbeit geschaffen. Sie wird sich künftig stärker dem Bereich Soziales und damit Kinder, Jugend, Senioren und jungen Familien widmen. Ziel des Abends war es, eine kleine schlagkräftige Gruppe mit Vertretern aus allen Ortsteilen der Gemeinde zusammenzustellen, die über ein möglichst großes Netzwerk verfügen um Projekte in Abstimmung mit Christiane Köhler und dem Jugendbeauftragten Stefan Wedlich angehen zu können. Hilfestellung leisten Kreisjugendpflegerin Bettina Stampf, sowie die Geschäftsführerin des Kreisjugendrings Alexandra Göbel, beide wohnhaft in der Gemeinde und hauptamtlich in der Jugendarbeit tätig.

Letztere moderierte durch das Programm, denn auch der Kreisjugendring beteiligte sich an diesem Abend. Andreas Müller stellte in seiner Eigenschaft als Vorsitzender den Kreisjugendring als wichtige Institution vor. Er ging auf die wichtigsten Handlungsfelder und Aufgaben ein: Besonders im Bereich der Fortbildungen könne man Seminare und finanzielle Unterstützung anbieten. Außerdem verfügt der Kreisjugendring über zahlreiches Equipment, beispielsweise die rollende Spielkiste, eine Hüpfburg, Beamer, PlayStation oder eine Wii. Infomaterial gab es zum Thema Fördersätze und Zuschussmöglichkeiten. Das „Schwebheimer Modell“ könnte auch auf Schonungen angewandt werden: Der jeweilige Zuschuss des Kreisjugendrings würde dann um weitere 100% durch die Gemeinde aufgestockt. Bürgermeister Stefan Rottmann aber auch Jugendbeauftragter Stefan Wedlich versprachen das Thema in den Gemeinderat zu tragen.

Alle Ortsteile sollen in der kleinen schlagkräftigen Projektgruppe vertreten sein: Es fehlen noch Vertreter aus Reichmannshausen, Marktsteinach und Löffelsterz. Rückmeldungen und Kontakt bei Christiane Köhler Tel.: 09721/7570-0

Frau Diplom-Sozialpädagogin Christiane Köhler ist im Ordnungsamt tätig. Sie gibt Hilfestellung und berät bei sozialversicherungsrechtlichen Belangen. Auch ist sie Ansprechpartnerin für Jugendliche, Senioren, Familien und die Kinderbetreuungseinrichtungen der Caritas im Gemeindebereich. Zusammen mit Jugendlichen, Betreuern und dem Jugendbeauftragten in den Vereinen wird sie die Jugendarbeit in Schonungen neu konzipieren. Ihre Durchwahl lautet: 0 97 21 / 75 70-122.

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