Nähen gegen Corona

26. März 2020

Die Corona-Krise hat jetzt schon das ganz Leben verändert. Es gibt aber auch viel Positives in diesen Zeiten zu berichten. An einem Beispiel in der Marktgemeinde Stadtlauringen, mit den Gemeindeteilen Altenmünster, Ballingshausen, Birnfeld, Fuchsstadt, Mailes, Oberlauringen, Stadtlauringen, Sulzdorf, Wettringen und Wetzhausen zeigt sich, wie mit persönlichem Einsatz, Erfahrung und Willen viel bewirkt werden kann.

Viele Länder in Asien wundern sich darüber, warum die Deutschen nicht alle mit Mundschutz herumlaufen. Das Robert Koch-Institut rät zwar davon ab, dass ‚Normalbürger‘ mit Mundschutz durch die Gegend laufen. Das hat aber seinen Grund darin, dass niemand möchte, dass medizinischer Mundschutz, der ohnehin Mangelware ist, als modisches Accessoire beim Spazierengehen benutzt wird.

Die Ablehnung des RKI beruht auch auf der Angst davor, dass medizinische Hilfsmittel gebunkert werden und sich Menschen mit einem Mundschutz in Sicherheit wiegen.

Richtig ist aber auch, dass ein Mundschutz, also eine Schutzmaske aus dichtem Stoff wie er derzeit z.B. von Trigema in großen Mengen hergestellt wird, die Tröpfchen aus der Mundhöhle beim Reden, beim Husten und beim Atmen ähnlich gut zurück hält wie das allgemein empfohlene Niesen und Husten in die Armbeuge.

Die Viruslast wird mit Stoffmasken minimiert, zumal viele Menschen nicht wissen ob sie infiziert sind, weil sie keine Beschwerden haben.

So hat sich in Stadtlauringen eine Gruppe von über 20 Näherinnen und Helfer gefunden, die auf Anregung und Bitte von Frau Dr. Julia Treiber von der Oberlandpraxis bereits mehrere 100 Stück Mundschutz genäht und an Seniorenheime, Metzger und Bäcker verteilt haben. Zum Leidwesen der aktiven Gruppe sind Feuerwehr und soziale Hilfsdienste in der Gemeinde noch nicht ausgestattet.

Die aktuellen Infektions-Zahlen im Landkreis sind nicht mit den Zahlen in den großen Ballungsgebieten zu vergleichen. Grund genug, alles daran zu setzen, dass die Kontakte der Menschen untereinander möglichst reduziert werden.

Die Masken werden über die Oberlandpraxis in Stadtlauringen zugeteilt. Atemschutz verringert Coronaviren in der Umgebungsluft. Es ist neben dem Husten in die Armbeuge und dem Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Meter eine wichtige Maßnahme um die menschliche Gemeinschaft zu schützen.

Fotos Ina Hi

online gestellt von Florian Kohl


Florian Kohl ist Inhaber von REVISTA in Schweinfurt, Podcaster bei schweinfurtundso.de, Blogger bei floriankohl.de und Partner bei kunkel & kohl. Du erreichst Florian per Email unter fkohl@revista.de
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