Haßfurt: Im Mehrgenerationenhaus Haßfurt feierten die Gäste zwei Feste, die traditionell im Kreis der Familie gefeiert werden. Für viele Menschen mit Fluchterfahrung, die keine Angehörigen vor Ort haben, wird das Sprachcafé dabei zu einer Ersatzfamilie. Hier können sie ankommen, sich austauschen und gemeinsam feiern.
Die Vielfalt der Besucherinnen und Besucher spiegelte sich auch im kulinarischen und kulturellen Angebot des Nachmittags wider: Auf den Tischen standen traditionelle Speisen wie Reis mit Erbsen und Fleisch, afghanisch gefüllte Teigtaschen und weitere Köstlichkeiten aus verschiedenen Ländern. Außerdem hatten die Gäste die Möglichkeit, ein traditionelles Kleid anzuprobieren, das eine freiwillig Engagierte mitgebracht hatte.
Später erfüllte Musik das Mehrgenerationenhaus. Beim kurdischen Sheikhani-Tanz bildeten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Kreis, fassten sich an den Händen und bewegten sich im Takt der Musik. Ein Tanz der symbolisch für Zusammenhalt und Gemeinschaft steht.
Das MGH-Sprachcafé findet jeden Donnerstag nachmittags statt und ist ein offener Treffpunkt für alle Menschen. Deutsche aus der Region sind herzlich willkommen, ebenso wie Menschen mit Migrationshintergrund und Fluchterfahrung. Ob zum gemeinsamen deutsch sprechen, Kochen, kreativ sein oder einfach zum Dabeisein – das Sprachcafé fördert den Zusammenhalt und stärkt die Integration.
Ein Angebot im Rahmen des Förderprogramms „Zusammenhalt fördern – Integration stärken“. Dieses Projekt wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert.
Die Freiwillig Engagierte präsentiert den Besucherinnen und Besuchern des MGH-Sprachcafés das selbstgekochte Essen und erzählt über das kurdische Fest Newroz.
Titelbild: Ausgelassene Stimmung im Mehrgenerationenhaus: Gemeinsam tanzen die Gäste den kurdischen Sheikhani-Tanz.
Fotografin: Jennifer Nüßlein








