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Markthalle statt Commerzbank

vom 26.02.2026 - 13:02 Uhr

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Bad Kissingen: Die Stadt Bad Kissingen verwandelt die ehemalige Commerzbank-Filiale am Marktplatz 1 in eine „Markthalle Bad Kissingen“. Vorgesehen ist in dem dreigeschossigen Gebäude ein Mix aus Pop-up-Shops, Büros und einem gastronomischen To-Go-Bereich; auch Events wie ein Escape-Room sind denkbar.

Mietinteressenten, die ihre Produkte oder Dienstleistungen anbieten möchten, können sich bis Mittwoch, 8. April, auf eine geförderte Ladenfläche bewerben. Die Eröffnung der „Markthalle Bad Kissingen“ ist für Mitte Mai vorgesehen. Oberbürgermeister Dr. Dirk Vogel und Wirtschaftsförderer Sebastian M. Bünner präsentierten das Konzept am Mittwoch der Öffentlichkeit.

Mieter und Macher gesucht

Oberbürgermeister Dr. Dirk Vogel spricht von einem „Ort für Neues, fürs Experimentieren, einem Ort für Wandel. Indem wir zu Beginn einen Teil der Miete übernehmen, senken wir das Risiko für den Einzelnen.“

Die Markthalle entsteht als Kooperationsmodell zwischen Stadt und Privatwirtschaft, wobei die Kommune den organisatorischen Rahmen stellt und Anschubfinanzierungen leistet, aber selbst keine Shops betreibt. Stattdessen ermöglicht und begleitet die Stadt privatwirtschaftliche Initiativen.

Offline erleben, was online nicht geht

„Das Konzept Markthalle hat ja früher schon funktioniert“, zeigt sich Wirtschaftsförderer Sebastian M. Bünner zuversichtlich. „Die Menschen wollen auch im digitalen Zeitalter zusammenkommen, sich austauschen und offline erleben, was sie online nicht erleben können.“

Eine „Markthalle Bad Kissingen“ erhöht die Angebotsvielfalt in der Innenstadt, verbessert die Aufenthaltsqualität und erzeugt zusätzliche Besucherfrequenz in der Fußgängerzone. Im Rahmen der Konzeptvorstellung begrüßte der 2. Vorsitzende der Werbegemeinschaft Pro Bad Kissingen, Ralf Strauch, die Initiative ausdrücklich und sagte die Unterstützung der Werbegemeinschaft zu.

Bad Kissinger Markthalle auf bis zu drei Geschossen

Im Erdgeschoss stehen bis zu 12 Pop-up-Shop-Flächen, zwei Büroflächen und zwei To-Go-Flächen zur Verfügung. Die Flächengrößen reichen von 7 bis maximal 120 Quadratmetern, die geförderten Mietpreise liegen zwischen 150 und 1.000 Euro pro Monat, zuzüglich einer Betriebs- und Nebenkostenpauschale von 100 bis 500 Euro netto.

Die Nutzungen im Erdgeschoss sollen vielfältig und zum Gebäude passend sein, um ein möglichst interessantes Angebot zu präsentieren – etwa Pop-up-Shops für Einzelhandel und Dienstleistungen, Büroflächen sowie ein gastronomischer To-Go-Bereich, idealerweise in der ehemaligen Schalterhalle, die auch sonntags und feiertags geöffnet sein kann.

Was im Unter- und im Obergeschoss einziehen könnte

Das Untergeschoss mit Tresoren, Schließfächern und Umkleiden eignet sich beispielsweise für Escape-Room- oder Geocaching-Angebote, als Lager- und Archivflächen sowie als Showroom oder Silent Room.

Im 1. Obergeschoss gibt es drei Büroräume (18 bis 28 Quadratmeter), einen Empfangsbereich sowie einen Aufenthaltsraum mit Küche und Sitzgelegenheiten von etwa 15 Quadratmetern. Diese Räume sind für Büros oder als Co-Working-Spaces geeignet und bieten einen einmaligen Blick über den Bad Kissinger Marktplatz.

Förderung und Bewerbung

Wichtig: Eine Markthalle Bad Kissingen kann nur realisiert werden, wenn mindestens die Hälfte der Erdgeschossflächen vermietet ist.

Die Stadt Bad Kissingen fördert die Markthalle zunächst für zwei bis maximal sechs Monate als Testzeitraum; die Mindestmietdauer beträgt zwei Monate. Bewährt sich das Konzept innerhalb von sechs Monaten, ist eine Verlängerung der Förderung um weitere sechs Monate vorgesehen. Nach 12 Monaten soll sich die Markthalle privatwirtschaftlich tragen.

Mietinteressenten reichen bis Mittwoch, 8. April, ihre Bewerbung unter www.badkissingen.de/markthalle ein. Umbau und Schönheitsreparaturen könnten dann im April und Mai erfolgen, die Eröffnung ist für Mitte Mai angedacht.

Foto: Die ehemalige Commerzbank-Filiale am Marktplatz 1 wird zur „Markthalle Bad Kissingen“. Oberbürgermeister Dr. Dirk Vogel (Mitte) und Wirtschaftsförderer Sebastian M. Bünner (rechts) präsentierten die Pläne. Die Werbegemeinschaft Pro Bad Kissingen mit 2. Vorsitzendem Ralf Strauch (links) unterstützt das Projekt.

Foto Julia Milberger

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