Schweinfurt: Für saubere Büros, Kitas und Klassenzimmer: Wer Schweinfurt in Schuss hält, soll dafür auch mehr verdienen. Dafür macht sich die IG BAU Mainfranken stark. Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft fordert 2 Euro mehr pro Stunde. „Und das für alle, die professionell im Gebäudereiniger-Handwerk arbeiten – drinnen in Altenheimen oder Betrieben genauso wie draußen an der Fensterfassade“, sagt der Vorsitzende der IG BAU Mainfranken, Michael Groha, zur aktuellen Tarifforderung seiner Gewerkschaft für das Gebäudereiniger-Handwerk.
Der Mindestlohn für die Gebäudereinigung würde dann auf 17 Euro pro Stunde steigen. Für die Glas- und Fassadenreinigung fordert die Gewerkschaft einen Stundenlohn von künftig 20,40 Euro. Insgesamt arbeiten rund 1.330 Beschäftigte in 16 Unternehmen der Gebäudereiniger-Branche in Schweinfurt. „Die Inflation ist jetzt wieder nach oben gegangen. Die Preise ziehen an: Mieten, Sprit, Lebensmittel. Das trifft die Reinigungskräfte härter als die meisten anderen, weil sie viel zu wenig verdienen – vor allem auch für die harte Arbeit, die sie machen. Es wird deshalb Zeit, beim Lohn in der Gebäudereinigung aufzuholen“, so Michael Groha. Die Verhandlungen dazu starten nach Angaben der IG BAU noch im September.
Zwei Euro mehr pro Stunde. „Das sollte allen, die Schweinfurt sauber haben wollen, die Sache wert sein“, sagt die Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU Mainfranken. Eine Gebäudereinigerin würde dann einen Stundenlohn von mindestens 17 Euro bekommen. Foto: IG BAU | Florian Göricke








