Schweinfurt: Stadtwerke Schweinfurt, RegioNet und Gigabitbüro des Bundes informierten Bürgerinnen und Bürger über Anschluss, Ausbau und Nutzen der Glasfasertechnologie
Der Glasfaserausbau in Schweinfurt stößt auf hohes Interesse. Beim Infotag auf dem Marktplatz informierten die Stadtwerke Schweinfurt und die RegioNet gemeinsam mit dem Gigabitbüro des Bundes über den Weg zum eigenen Anschluss, den aktuellen Ausbau sowie die Bedeutung leistungsfähiger Netze für Alltag, Wirtschaft und Stadtentwicklung.
Im Mittelpunkt standen konkrete Fragen der Besucherinnen und Besucher: Wann ist mein Wohngebiet an der Reihe? Was muss ich als Eigentümerin oder Eigentümer beachten? Wie kommt die Glasfaserleitung ins Gebäude? Das Gigabit-Mobil machte die Technik anhand von Exponaten nachvollziehbar. Fachleute erklärten die einzelnen Schritte vom Ausbaugebiet über den Hausanschluss bis zur Nutzung im Gebäude.
Orientierung für konkrete Entscheidungen
Die Zweite Bürgermeisterin der Stadt Schweinfurt, Christiane Michal-Zaiser, eröffnete die Veranstaltung. Sie stellte den Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger in den Mittelpunkt und warb dafür, sich frühzeitig mit dem eigenen Anschluss zu beschäftigen.
„Glasfaser ist eine Chance, die jede Bürgerin und jeder Bürger nutzen sollte. Wer jetzt handelt, kann die Voraussetzungen für eine starke digitale Versorgung im eigenen Zuhause schaffen. Deshalb ist es wichtig, dass Beratung nicht abstrakt bleibt, sondern direkt vor Ort und im persönlichen Gespräch“, sagte Christiane Michal-Zaiser.
Die Gespräche zeigten, dass Glasfaser für viele Menschen ein sehr konkretes Thema ist. Homeoffice, digitale Bildung, Videokonferenzen, Streaming, Smart-Home-Anwendungen und stabile Unternehmensprozesse stellen höhere Anforderungen an die Datenverbindung. Der Infotag bot deshalb nicht nur Informationen zur Technik, sondern auch eine Entscheidungshilfe für die persönliche Anschlussplanung.
Daseinsvorsorge für die digitale Stadt
Für die Stadtwerke Schweinfurt und die RegioNet ist der Glasfaserausbau Teil einer langfristigen Strategie. Er verbindet Versorgungssicherheit, Standortentwicklung und digitale Teilhabe. Bis 2031 sollen mehr als 27.000 Haushalte und Unternehmen im Stadtgebiet Zugang zu Glasfaser erhalten.
Die RegioNet setzt dabei auf Glasfaser bis ins Gebäude beziehungsweise bis in die Wohnung. Damit entsteht eine zuverlässige Grundlage für digitale Anwendungen, die heute bereits selbstverständlich sind und künftig weiter an Bedeutung gewinnen werden.
„Der Glasfaserausbau ist eine strategische Standortentscheidung für Schweinfurt. Es geht nicht nur um höhere Bandbreiten, sondern um die Frage, wie leistungsfähig unsere Stadt für Wohnen, Arbeiten, Bildung, Verwaltung und Wirtschaft in den kommenden Jahren aufgestellt ist. Wir investieren gezielt in eine Infrastruktur, die nachhaltigen Wert für Schweinfurt schafft“, erklärte Andreas Göb, Prokurist der Stadtwerke Schweinfurt.
Bildquelle: Stadtwerke Schweinfurt

Der „Gigabit-Bus“ des Gigabitbüros aus München bietet Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit, sich umfassend über die Chancen moderner Breitbandinfrastruktur zu erkundigen. Die Fachleute der RegioNet, der Telekommunikationstochter der Stadtwerke Schweinfurt, sind ebenfalls vor Ort und informieren über den Fortschritt des Glasfaserausbaus in Schweinfurt.








