Aschach: Ab dem 13. Mai 2026 dreht sich in den Museen Schloss Aschach alles um Fäden, Stoffe und die Menschen dahinter. Die neue Sonderausstellung „Verstrickt und zugenäht“ widmet sich der faszinierenden Vielfalt textiler Handarbeiten von 1900 bis heute – und sucht dafür Mitwirkende aus der Region.
Stricken, Nähen, Häkeln, Weben oder Sticken – textile Handarbeit erlebt seit Jahren eine neue Blüte. Sie ist längst kein notwendiger Zwang mehr, sondern für die einen kreativer Ausgleich zum oft hektischen Alltag, für andere Ausdruck künstlerischer Leidenschaft oder sogar ein berufliches Standbein. Doch was bedeutet Handarbeit für die Menschen heute? Welche Geschichten stecken hinter den Werken? Und warum greifen Menschen im digitalen Zeitalter wieder zu Nadel und Faden?
Diesen Fragen möchten die Museen Schloss Aschach in ihrer neuen Sonderausstellung nachgehen und verschiedene Stimmen zu Wort kommen lassen. Gesucht werden daher Menschen aus der Region, die mit Stoff und Faden arbeiten und ihre Geschichte teilen möchten.
Geplant ist die Präsentation mit einem Porträtfoto, einem Foto eines selbst gefertigten Objekts sowie einem kurzen Zitat zur eigenen Motivation und Leidenschaft.
Die Beiträge werden auf einer Ausstellungswand präsentiert und sollen einen Einblick geben, wie vielfältig, individuell und lebendig textile Handarbeit heute ist.
Wer mitmachen möchte oder Fragen zum Projekt hat, kann sich per E-Mail an j.gloeckner@bezirk-unterfranken.de oder telefonisch unter 09708/704188-12 an Museumsleiterin Josefine Glöckner wenden.
Titelbild: Die handgefertigten Stücke stehen exemplarisch für die Beiträge, die in der Ausstellung „Verstrickt und zugenäht“ präsentiert werden –Mitwirkende aus der Region werden gesucht. (© Museen Schloss Aschach, Foto: Josefine Glöckner)








