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„Flashback“-Projekt stärkt Aufklärung: Drogenprävention an Schulen

vom 19.05.2025 - 09:05 Uhr

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Haßfurt: Mit der Teillegalisierung von Cannabis in Deutschland hat die Debatte um den richtigen Umgang mit Drogen eine neue Dynamik bekommen. Umso wichtiger ist es, junge Menschen frühzeitig über Risiken und Konsequenzen des Drogenkonsums aufzuklären. 

Das schulische Drogenpräventionsprojekt Flashback, das seit 2022 im Landkreis Haßberge durchgeführt wird, setzt genau an dieser Stelle an. 

In diesem Schuljahr nahmen die 8.Klassen der Mittelschule Knetzgau, Mitteschule Haßfurt, Mittelschule Maroldsweisach und der Mittelschule Ebern am Projekt teil. Koordiniert durch das Staatliche Schulamt Haßberge und getragen von einem starken Netzwerk – bestehend aus Jugendsozialarbeit (JaS), dem Jugendamt, der örtlichen Jugendsuchtberatungsstelle sowie der Polizei Ebern und Haßfurt – bietet Flashback Jugendlichen Raum zur Auseinandersetzung mit dem Thema Sucht, ohne erhobenen Zeigefinger. 

Im Mittelpunkt steht ein interaktiver Parcours mit vier Stationen. Die Schülerinnen und Schüler durchlaufen diesen in Kleingruppen – mit vielen Möglichkeiten zum Mitdenken, Fragenstellen und Diskutieren. Jede Station setzt eigene thematische Schwerpunkte:

  • Polizei: Recht & Realität – Gesetzliche Konsequenzen, echte Fälle und klare Botschaften.
  • Jugendsuchtberatungsstelle: Vom Ausprobieren zur Abhängigkeit – Wie Sucht entsteht und verläuft.
  • Jugendamt: Sucht hat viele Gesichter Alkohol, Nikotin, Social Media, Gaming: Was uns abhängig machen kann und warum.
  • Jugendsozialarbeit (JaS): Wer sich kennt, bleibt klarEigene Stärken entdecken, Entscheidungen reflektieren, stark durchs Leben gehen.

Die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen zeigten sich offen, interessiert und dankbar für das Format. „Man kann hier wirklich fragen, was man sich sonst nicht trauen würde“, so die Rückmeldung eines Teilnehmers. Viele nahmen neue Impulse mit – nicht nur zum Thema Drogen, sondern auch über sich selbst. Auch die Fachkräfte sind überzeugt von der Wirksamkeit des Projekts. „Das Besondere an „Flashback“ ist, dass es nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch das Selbstbewusstsein der Jugendlichen stärkt, ihre eigenen Grenzen und Entscheidungen zu erkennen und zu respektieren,“ erläutert Theresa Fleischmann, Kommunale Jugendpflegerin des Landratsamtes Haßberge. Das Projekt wird auch im kommenden Schuljahr fortgeführt werden – als starkes Zeichen für Prävention mit Haltung, Offenheit und echter Zusammenarbeit.

Titelbild: Die Stationsleitungen des Flashback-Projektes (von links): Barbara Mahr (JaS Mittelschule Haßfurt), Cordula Schmidt und Martina Hußlein (Polizei Haßfurt), Theresa Fleischmann (Jugendamt Haßfurt), Vera Egle (Jugendsuchtberatungsstelle). 

Foto: Peter Weisheit

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