Schweinfurt: Bäckerei-Azubis haben mehr in der Tasche: Wer in den Bäckereien in Schweinfurt eine Ausbildung macht, hat jetzt deutlich mehr im Portemonnaie. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hingewiesen. Die Ausbildungsvergütung werde ab März um 50 Euro pro Monat erhöht. Das gelte für angehende Bäcker genauso wie für die Azubis im Verkauf am Bäckereitresen. „Wer seine Ausbildung anfängt, geht mit 1.070 Euro im Monat nach Hause. Im zweiten Ausbildungsjahr sind es 1.140 Euro. Und im dritten bekommt der Bäckerei-Nachwuchs sogar 1.280 Euro“, sagt Ibo Ocak von der NGG Unterfranken.
Für die Gewerkschaft ist die neue Ausbildungsvergütung ein „Lockruf der Bäckereien“ und bietet dem Handwerk eine wichtige Perspektive. Junge Menschen würden so motiviert, sich auch in Zukunft für das Lebensmittelhandwerk zu entscheiden: „Die Ausbildung in Bäckereien wird damit deutlich attraktiver – für die, die Brot und Brötchen backen, Kuchen und süße Teilchen machen. Und genauso für die, die in den 19 Bäckereien und deren Filialen in Schweinfurt an der Ladentheke beraten und für einen guten Umsatz verantwortlich sind. Also für alle, die die Menschen in der Region täglich mit frischen Backwaren versorgen“, so der Geschäftsführer der NGG Unterfranken, Ibo Ocak. Dafür habe sich die NGG am Tariftisch stark gemacht.
Der Tarifvertrag sei allgemeinverbindlich – er gelte damit für alle Auszubildenden im Bäckerhandwerk in Schweinfurt. Mehr Infos für Beschäftigte gibt es unter der Bäcker-Hotline der NGG: www.ngg.net/baecker-hotline.
Bild: Backen lernen lohnt sich: Bäckerei-Azubis haben jetzt 50 Euro mehr im Portemonnaie. „Damit wird die Ausbildung am Backofen und Verkaufstresen in Bäckereien deutlich attraktiver“, so die Gewerkschaft NGG Unterfranken.
Foto (alle Rechte frei): NGG | Tobias Seifert








