Haßfurt: Der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Haßberge zeichnet bereits im zehnten Jahr Gärten aus, die einen vielfältigen Lebensraum für Mensch und Tier bieten. Insgesamt haben sich bereits über 160 Gartenbesitzer aus dem Landkreis Haßberge beteiligt. „Naturnahe Gärten sind nicht nur sehenswert, sondern besitzen auch einen besonderen Vorbildcharakter für andere Gartenbesitzer“, betonte der 1.Vorsitzende Wilhelm Schneider. Die prämierten Gärten zeichnen sich durch standorttypische und robuste Pflanzen, eine ökologisch orientierte Bewirtschaftung mit Kompost, eine Kreislaufwirtschaft und der Verwendung von heimischen Materialien und Baustoffen aus Holz, Sandstein oder Muschelkalk aus.
„Wir wollen noch mehr Menschen von der Notwendigkeit natürlicher Gärten überzeugen. Gerade in Zeiten der Klimaerwärmung und langen Trockenperioden, wie wir Sie auch in diesem Jahr erleben, schonen naturnahe Gärten die Umwelt, den Wasserverbrauch und bieten dem Gartenbesitzer ein besonderes Erfolgserlebnis.“ führte der Kreisvorsitzende Schneider weiter aus. Die Teilnehmer zeigten auf, dass ein verantwortungsvoller Umgang mit den Ressourcen machbar und notwendig ist. Es wird Regenwasser für das Gießen in Zisternen, IBC-Containern und Regentonnen gesammelt. Das Mulchen der Pflanzflächen mit Rasenschnitt, Stroh oder Schafswolle hält unerwünschtes Beikraut fern und schützt den Boden vor Austrocknung. Es gibt immer auch Gartenbereiche, die der Natur überlassen werden und für die Tierwelt sehr nützlich sind.
Die Begutachtung der Gärten wurde von einer Kommission durchgeführt, die sich aus den beiden Kreisfachberatern Guntram Ulsamer und Johannes Bayer, den Ausschussmitgliedern Karin Limpert, Sabrina Schneider und Michael Dros sowie Harald Amon und Bernhard Kühnel vom Bund Naturschutz zusammensetzt. In einer Bilderpräsentation zeigten die beiden Kreisfachberater die ganze Bandbreite der teilnehmenden Gärten auf. Diese reichte vom jungen Familiengarten über Selbstversorgergärten mit Obst und Gemüse bis zu einem Garten, der sich mit Blumenwiesen, Käferkeller, Sandarium, Gartenteich und Benjeshecken ganz auf die Unterstützung der kleinen Gartenbewohner fokusiert. Alle Teilnehmer erhielten eine hochwertige getöpferte Plakette für Ihren Garten. Teilgenommen haben: Karin Limpert, Jesserndorf; Mario Will und Melanie Orbits, Rudendorf; Yvonne Feldmann, Knetzgau; Julika Neuner, Augsfeld; Nadine Hofmann, Steinsfeld; Heiko Vogel, Humprechtshausen; Marija Milana, Hafenpreppach; Brigitte und Josef Becht, Goßmannsdorf; Annika Berg, Goßmannsdorf; Birgit und Christian Guschker, Goßmannsdorf; Andrea und Holger Behnke, Goßmannsdorf.
Interessierte Gartenbesitzer können sich gerne bereits jetzt über die Geschäftsstelle des Kreisverbandes unter 09521/942621 oder gartenbau@hassberge.de für die neue Wettbewerbsrunde im Jahr 2027 anmelden.
Bilder:
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Die Preisträger im Wettbewerb Natur im Garten mit den Kreisfachberatern Guntram Ulsamer (links) Johannes Bayer (7. von links) sowie dem 1.Vorsitzenden Wilhelm Schneider (rechts). Foto: Christina Fallenbacher

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Mario Will aus Rudendorf begeisterte die Jury mit seinem Angebot für Insekten, Käfer und weitere Gartenbewohner. Foto: Johannes Bayer/Landratsamt Haßberge
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Schöne naturnahe Staudenpflanzungen finden sich im Garten von Familie Neuner in Augsfeld. Foto: Johannes Bayer /Landratsamt Haßberge
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Viel kühlen Schatten bieten die großen Obstbäume im Garten der Familie Köder in Reckertshausen. Foto: Johannes Bayer/Landratsamt Haßberge








