Schweinfurt: In der Freizeit etwas Gutes für andere tun: Das steckt hinter dem Projekt „Freiwilliges Soziales Schuljahr“. Ins Leben gerufen wurde es im Jahr 2023 von Lehrkraft und Pfarrerin Angela Weigel und ihrem P-Seminar am Celtis-Gymnasium, in Kooperation mit der Wilhelm-Sattler-Realschule, insbesondere Projektleiterin Alexandra Pistner-Ansorge. Inzwischen gehört das Projekt fest zur Schulkultur beider Schulen. Fachlich begleitet wird es durch die Servicestelle Ehrenamt des Landkreises Schweinfurt, insbesondere Frau Anne Königsmann.
Wie schon in den beiden Schuljahren zuvor übernahm Landrat Florian Töpper die Schirmherrschaft und ließ es sich nicht nehmen, persönlich bei der feierlichen Verleihung anwesend zu sein und den 33 engagierten Schülerinnen und Schülern ihre Zertifikate als Zeichen der Anerkennung zu übergeben.
In seinen Grußworten zeigte er sich beeindruckt von der Vielfalt der ehrenamtlichen Tätigkeiten, die er beim Unterzeichnen der Zertifikate gelesen hatte. Mindestens 60 Stunden ihrer Freizeit haben die Teilnehmenden im Laufe des Schuljahres investiert, um für andere Menschen da zu sein. Sei es im Feuerwehrdienst, in der Kinderbetreuung, im Tierschutz, der Wasserwacht, in der schulischen Tutoren- und SMV-Arbeit oder einem der vielen weiteren Tätigkeitsfelder.
„Ich nehme schon zum dritten Mal teil. Meine Tätigkeiten bereichern mich sehr!“, berichtete der Zehntklässler Lukas Müller, der im Rahmen der Verleihung beispielhaft seine ehrenamtliche Arbeit bei der Feuerwehr und der KJG vorstellte. Auch Sophia Pfister, die in diesem Jahr zum ersten Mal am Projekt teilnahm, berichtete begeistert über ihre Tätigkeit in ihrer Kirchengemeinde sowie der Diakonie. „Ich konnte dort sehr viele Erfahrungen sammeln und nette Menschen kennenlernen und werde auf jeden Fall nächstes Jahr wieder dabei sein“, resümierte sie.
Als Repräsentantin einer der vielen Einsatzstellen, an denen die Schülerinnen und Schüler tätig waren, war Judith Neukirchner, Vertreterin der Diakonie, anwesend und brachte Sophia Pfister stellvertretend für alle Teilnehmenden ihren aufrichtigen Dank für die geleistete Arbeit zum Ausdruck.
Große Freude darüber, dass junge Menschen bereit sind, sich einzubringen und einen Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten, äußerte auch Robert Jäger, Schulleiter des Celtis-Gymnasiums.
Als Anerkennung für ihre geleistete Arbeit erhielten die Schülerinnen und Schüler zusätzlich zu den Zertifikaten kleine Geschenke. Lukas Müller und Emelie Braun, die bereits zum dritten Mal am Projekt teilnahmen, erhielten eine Powerbank mit dem Aufdruck „Du bewegst etwas. Danke für deine Energie!“ Doch sie waren nicht die einzigen, die dieses besondere Geschenk erhielten. Auch Projektgründerin Angela Weigel bekam eine solche Powerbank als Dank für die viele Energie und das Herzblut, das sie in dieses Projekt gesteckt hatte. Sie hat etwas Großartiges in die Wege geleitet, das sie nun, da sie in den wohlverdienten Ruhestand geht, in die Hände zweier Kolleginnen legt. Künftig werden Karina Nöller, die ihr in den beiden letzten Jahren bereits zur Seite stand, sowie Monika Strobel-Braun das Projekt leiten.
Im Bild: Teilnehmende Schülerinnen und Schüler sowie Landrat Florian Töpper (rechts vorne); Robert Jäger, Schulleiter des CG (links vorne); Anne Königsmann, Servicestelle Ehrenamt des Landkreises Schweinfurt (hinten, ganz rechts); die Betreuungslehrkräfte des FSSJ-Projekts: Angela Weigel, CG (hinten, 3. von rechts), Alexandra Pistner-Ansorge, WSR (hinten, 2. von links), Karina Nöller (vorne, 2. von links); die Verantwortlichen für Tutorenarbeit und SMV am CG: Susanne Ledermann, CG (hinten, 4. von rechts) und Renate Blume (hinten, 2. von rechts.); Vertreterin der Diakonie: Judith Neukirchner (vorne, 2. von rechts)
Foto: Christian Dehnicke, Celtis-Gymnasium








