Haßfurt: Der Verwaltungsrat des Regionalwerks Haßberge hat Norbert Zösch und Jan Streibel zum 1. Mai 2026 als neue Vorstände des Regionalwerks berufen. Die bisherigen Vorstände Marcus Fröhlich und Michael Rahn wurden abberufen; diese hatten vorübergehend diese Aufgabe übernommen. Die beiden neuen Vorstände sollen das Regionalwerk weiterentwickeln und zu einem regionalen Energieversorger ausbauen, der in Zeiten der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen regional erzeugte, ökologische Energie bereitstellt und vermarktet. Die Stabilität der Energieversorgung ist ein wichtiger Faktor zur Sicherung der kommunalen Daseinsvorsorge. Weiterhin ist dies einer der wichtigen Bausteine zur Umsetzung der Energiewende im Landkreis Haßberge und zur Klimaneutralität.
In Kürze werden auch nachhaltige Wärmeprojekte und Wärmepumpenangebote für Privathaushalte erstellt. Das Prinzip aus dem Landkreis Haßberge für den Landkreis Haßberge wird die regionale Resilienz erheblich verbessern. Nachdem bereits ein Großteil der Kommunen mit Strom aus dem Regionalwerk versorgt wird, soll nun der seit Anfang des Jahres verfügbare Stromtarif gezielt bei den Bürgerinnen und Bürgern beworben werden. Zudem ist der Ausbau von Windkraft- und Speicheranlagen ein zentrales Ziel. Dadurch kann ein erheblicher Teil des im Landkreis benötigten Strom auch vor Ort erzeugt und verbraucht werden, wodurch die Abhängigkeit von internationalen Strommärkten sinkt. Alle Bürgerinnen und Bürger sind schon jetzt eingeladen, regional erzeugten Strom aus den Anlagen des Landkreises zu beziehen.
Bild: Norbert Zösch und Jan Streibel sind die neuen Vorstände des Regionalwerks Haßberge. Landrat Michael Zieger wünscht dem Führungsduo für die verantwortungsvolle und spannende Aufgabe alles Gute. Foto: Moni Göhr/Landratsamt Haßberge








