Schweinfurt: Das Unternehmen ZF hat heute bekannt gegeben, Schlüsselkomponenten für die E-Mobilität (E-Motoren und Wechselrichter) – auch künftig selbst zu fertigen und sie nicht extern zuzukaufen. Dazu nimmt die Schweinfurter Bundestagsabgeordnete Anja Weisgerber (CSU) wie folgt Stellung:
„Die heutige Entscheidung von ZF ist ein wichtiges Signal für den Standort Schweinfurt. Es ist gut, dass wir gemeinsam und parteiübergreifend, im engen Schulterschluss mit den Gewerkschaften und der Bevölkerung, für die Arbeitsplätze gekämpft haben. Denn wir wissen um die Bedeutung der Arbeitsplätze in der Großindustrie für die vielen Familien sowie die gesamte Region um Schweinfurt.
Personalanpassungen wird es geben, aber möglichst sozialverträglich. Die heutige Entscheidung von ZF sorgt aber für ein spürbares Aufatmen in der Region. ZF hat diese im engen Schulterschluss mit der Arbeitnehmervertretung getroffen und damit ein klares Bekenntnis zur elektrischen Zukunft am Standort Schweinfurt abgegeben.
Mit folgenden konkreten Entscheidungen im politischen Berlin haben wir die politischen Rahmenbedingungen für unsere Wirtschaft verbessert, wovon auch die Großindustrie am Standort Schweinfurt profitiert: Wir haben den Industriestrompreis eingeführt und ein Paket für die Elektro-Mobilität geschnürt, mit einer neuen Kaufprämie von bis zu 6.000 Euro, steuerlichen Vorteilen für Dienstwagen, einem Ausbau der Lade-Infrastruktur sowie Laden am Arbeitsplatz und bi-direktionalem Laden.
Wir wissen: Der Wohnstand der Region hängt auch von den Industriearbeitsplätzen in Schweinfurt ab. Deshalb werde ich mich auch weiterhin aus Überzeugung für die Menschen vor Ort stark machen.“
Foto: Sachs-Museum A.Anders








