Würzburg / Main-Spessart. Fünf Jahre lang hat er die Geschicke eines der größten Inklusionsunternehmen Nordbayerns geleitet, nun wechselt er an die Spitze des Landkreises Main-Spessart: Christoph Vogel wurde am Donnerstag bei einer feierlichen Überraschungsparty als Geschäftsführer von Vinzenz Würzburg verabschiedet. Unter seiner Leitung wuchs das Unternehmen auf knapp 200 Mitarbeitende – ein Erfolgsweg, der nun in der Kommunalpolitik fortgesetzt wird.
Ein Erbe der Stabilität und Digitalisierung
Im Würzburger „Wohlsein“ versammelten sich Wegbegleiter und Ehrengäste, um Christoph Vogels Wirken zu würdigen. Georg Sperrle, Geschäftsführer der Caritas- Einrichtungen gGmbH und ab sofort Interims-Geschäftsführer von Vinzenz, hob besonders die strukturelle Weiterentwicklung hervor: „Christoph Vogel hat Vinzenz nicht nur stabil aufgestellt, sondern mit Themen wie nachhaltigen Digitalisierungsmaßnahmen gezielt zukunftsfähig gemacht.“
Auch Domkapitular Clemens Bieber, Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbandes, sowie Finanzdirektor Gerald Düchs ließen es sich nicht nehmen, dem scheidenden Geschäftsführer persönlich für seinen Einsatz an der Schnittstelle von Wirtschaft und christlicher Nächstenliebe zu danken.
„Teilhabe im Gepäck“ für das neue Amt
Sichtlich bewegt reagierte Christoph Vogel auf die persönlichen Abschiedsworte seines Teams. Für ihn war die Zeit bei Vinzenz mehr als nur ein Karriereschritt: „Die Zusammenarbeit hier hat mich zutiefst geprägt. Ich habe jeden Tag erlebt, was echte Teilhabe im Arbeitsalltag bedeutet. Diese wertvolle Erfahrung nehme ich als Kompass mit in meine neue Aufgabe als Landrat.“
Ein Erfolgsmodell für die Region
Mit dem Wechsel Vogels in die Politik verbindet das Unternehmen auch eine Hoffnung: Dass das Thema Inklusion in der regionalen Wirtschaftspolitik noch stärkeres Gewicht bekommt. Vinzenz Würzburg gilt mit seinen Sparten Wäscherei, Gebäudereinigung sowie Garten- und Landschaftsbau als Vorzeigemodell dafür, wie Menschen mit und ohne Behinderung erfolgreich auf dem ersten Arbeitsmarkt zusammenarbeiten.
Hintergrund: Vinzenz Würzburg
Vinzenz Würzburg ist ein führendes Inklusionsunternehmen unter dem Dach der Caritas. Was vor über 35 Jahren mit 26 Angestellten begann, ist heute ein mittelständischer Betrieb mit fast 200 Mitarbeitenden. Das Ziel: Die dauerhafte Integration von Menschen mit Beeinträchtigung in den allgemeinen Arbeitsmarkt.
Mehr Infos: www.vinzenz-wuerzburg.de
Abschied und Neuanfang bei Vinzenz Würzburg (v. l. n. r.): Domkapitular Clemens Bieber (Vorsitzender Caritasverband Würzburg), Georg Sperrle (Geschäftsführer Caritas-Einrichtungen gGmbH), der scheidende Geschäftsführer Christoph Vogel und Ordinariatsrat Gerald Düchs (Finanzdirektor Diözese Würzburg). Georg Sperrle überreicht Christoph Vogel einen Präsentkorb zur Verabschiedung in sein neues Amt als Landrat im Landkreis Main-Spessart.
Foto: Franziska Sommer / Caritas-Einrichtungen gGmbH, zur freien Verwendung für redaktionelle Zwecke








