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Fit und gesund durch Gartenarbeit

vom 21.04.2026 - 13:04 Uhr

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Schweinfurt: Mit Beginn der Gartensaison zieht es viele Menschen wieder ins Freie. Was für manche lediglich ein Hobby ist, erweist sich bei genauerem Hinsehen als wirkungsvolles Outdoor-Training für Körper und Geist. Gartenarbeit kombiniert sanfte Ausdauerbelastung mit Kräftigung und Entspannung. Sie kann damit in vielerlei Hinsicht mit klassischen Sportarten mithalten. Umgraben, Säen, Pflanzen und Ernten wirken sich positiv auf das Herz‑Kreislauf‑System aus, kräftigen zugleich die Muskeln, verbessern die Beweglichkeit und stabilisieren die Gelenke. Die körperliche Aktivität an der frischen Luft fördert zudem das Immunsystem. „Und nicht zuletzt profitiert auch die Psyche: Gärtnern setzt Glückshormone frei und hilft dabei, Stress abzubauen“, so Lino Schramm, Gesundheitsexperte bei der AOK in Schweinfurt. 

Sanfter Einstieg schützt vor Überlastung

Wie bei jeder sportlichen Betätigung gilt auch im Garten: Der Körper sollte langsam an die Belastung herangeführt werden – insbesondere nach längeren Pausen. Besonders im Frühjahr empfiehlt es sich, behutsam zu starten. „Ein paar einfache Aufwärm‑ und Dehnübungen vor der Arbeit können helfen, um den Körper vorab in Schwung zu bringen“, so Lino Schramm. Die Muskeln werden so auf die Belastung vorbereitet, das Verletzungsrisiko wird minimiert. Während der Gartenarbeit ist außerdem wichtig, auf eine ergonomische Haltung zu achten. Längeres Arbeiten in gebückter Position oder auf den Knien sollte man vermeiden. Stattdessen ist es sinnvoll, möglichst aus den Beinen und nicht aus dem Rücken heraus zu arbeiten. Damit man beim Gärtnern gesund bleibt, ist es unter anderem gut, wenn die Kleidung atmungsaktiv ist. Denn in verschwitzter Kleidung kann es bei Luftzug leicht zu Muskelverspannungen kommen. Handschuhe sind sinnvoll, um sich vor Verletzungen beispielsweise durch Dornen oder scharfkantige Pflanzenreste zu schützen.

Rückenschonende Hilfsmittel einsetzen

Für viele Arbeiten im Garten gibt es Hilfsmittel, die den Rücken schonen. Dazu gehören höhenverstellbare Stiele für Spaten, Besen und Rechen. Fürs Schneiden der Rasenkanten gibt es Scheren mit Stiel. „Bei Arbeiten im Knien empfiehlt sich ein Kniekissen – unabhängig davon, ob bereits Gelenkbeschwerden bestehen“, so Lino Schramm. Schwere Lasten wie Wasserkannen oder Pflanzsäcke sollten möglichst nicht über längere Strecken getragen werden. Wer dennoch damit eine größere Entfernung zurücklegen muss, setzt lieber Rollbretter oder eine Schubkarre ein. 

 

Bild: Gartenarbeit macht fit und hält gesund. © PantherMedia / alexeys

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