Veitshöchheim: Ausbildungsberufe im Bereich des Kfz-Gewerbes gehören nach wie vor zu den beliebtesten bei jungen Menschen. Das zeigte sich beeindruckend bei der Freisprechungsfeier der Kfz- Innung Unterfranken, die am Sonntag (22.03.2026) in den Mainfrankensälen Veitshöchheim stattfand.
Vor über 900 Gästen hat die Kfz-Innung Unterfranken 314 Junggesellen und 23 Junggesellin- nen von den Verpflichtungen ihres Ausbildungsvertrages „freigesprochen“.
Begrüßt wurden die Absolventinnen und Absolventen von Obermeister Roland Hoier, der sich erfreut zeigte, den Junggesellinnen und Junggesellen ihren wohlverdienten und schwer erar- beiteten Gesellenbrief überreichen zu dürfen „Es ist uns eine sehr große Freude, Euch heute das Ergebnis Eurer Arbeit persönlich und in einem würdevollen Rahmen übergeben zu dür- fen“.
Nach 3,5 anspruchsvollen Ausbildungsjahren in den Kfz-Betrieben sowie in den Berufsschulen konnten die bisherigen Auszubildenden vor dem Gesellenprüfungsausschuss der Kfz-Innung Unterfranken erfolgreich unter Beweis stellen, dass sie in der Lage sind, mit moderner Kraft- fahrzeugtechnik umzugehen und die vielfältigen Kundenwünsche zu erfüllen.
Der Gesellenbrief sei allerdings nur der erste Schritt auf der beruflichen Karriereleiter, betonte Roland Hoier. Er appellierte an die jungen Gesellinnen und Gesellen, sich nicht auf dem mit dem Ausbildungsabschluss Erreichten auszuruhen, sondern eine der vielen Chancen, die das Kraftfahrzeughandwerk motivierten Frauen und Männern bietet, zu nutzen.
Festredner Wolfgang Michel – Chefredakteur, Vogel Communications Group – gratulierte den Absolventinnen und Absolventen ebenfalls und freute sich mit ihnen über den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung. Er zeigte sich beeindruckt von den gezeigten Leistungen der Jung- gesellinnen und Junggesellen und wünschte diesen viel Erfolg auf ihrem weiteren Berufsweg.
Für eine kurze Zwischenunterhaltung sorgte die Gruppe Samba Bateria Caliente mit zwei Sambatänzerinnen. Mit Ihren Samba Rhythmen begeisterten Sie das Publikum.
Der Junggeselle Dominik Bausewein bedankte sich im Namen seiner Kolleginnen und Kolle- gen bei den Ausbildungsbetrieben, bei den Berufsschullehrern, bei der HWK, bei der Kfz-In- nung sowie bei den Eltern für die Betreuung und Unterstützung während der Ausbildung.
Gesellenprüfungsausschussvorsitzender Josef Möhler führte die Freisprechung der Jungge- sellinnen und Junggesellen durch. Mit insgesamt 800 Betrieben in Unterfranken sei das Kfz- Handwerk ein wichtiger Arbeitgeber. Gerade im Kfz-Handwerk steige der Bedarf an Fachkräf- ten besonders. Die Entscheidung für diesen Beruf war somit eine wichtige und richtige Ent- scheidung für ihre Zukunft.
Großes Lob gab es anschließend für die Prüfungsbesten, die durch den Vorsitzenden des Gesellenprüfungsausschusses Josef Möhler und Obermeister Roland Hoier geehrt wurden. Sie bekamen zusätzlich zu ihrem Zeugnis einen Geldpreis der Ehrenobermeister- Josef-Pfis- ter-Stiftung.
Eine weitere Auszeichnung erhielt Hannes Wirsing. Er hat im Jahr 2025 seine Prüfung als Kfz- Mechatroniker Fachrichtung PKW als Prüfungsbester absolviert, war anschließend, Kammer- sieger, Landessieger und Sieger bei der Deutsche Meisterschaft im Handwerk 2025. Bei dem Eurocup 2025 belegte er den 2. Platz und wird in diesem Jahr an der Weltmeisterschaft in Shanghai teilnehmen. Auch er erhielt eine Urkunde und einen Geldpreis der Ehrenobermeis- ter-Josef-Pfister-Stiftung.
Die feierliche Übergabe der Gesellenbriefe und Zeugnisse an die Junggesellinnen und Jung- gesellen auf der Bühne bildete den emotionalen Höhepunkt der Veranstaltung. Dieser bedeu- tungsvolle Moment markierte den Übergang von der Ausbildungszeit in das Berufsleben.
Die Kfz-Innung Unterfranken gratuliert allen neuen Gesellinnen und Gesellen herzlich zur er- folgreich bestandenen Prüfung und wünscht ihnen viel Erfolg für ihren weiteren beruflichen Weg.
Fotos (®Holger Zietz)









