Landkreis Schweinfurt. Der Landkreis Schweinfurt investiert in eine weitere Wertstoff- Annahmestelle – und fördert damit die ortsnahe und umweltgerechte Entsorgung von Abfällen.
Die Bauarbeiten am Tiefen Graben in Schonungen haben begonnen. In den nächsten Monaten entsteht dort auf einer Gesamtfläche von 1.600 m2 eine Annahmestelle für Wertstoffe und Abfälle in haushaltsüblichen Mengen. Dadurch verkürzt sich insbesondere für Bürgerinnen und Bürger aus dem nordöstlichen Teil des Landkreises die Anfahrt, denn bislang mussten sie zum Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle fahren.
Landrat Florian Töpper und Schonungens Erster Bürgermeister Stefan Rottmann freuen sich über den planmäßigen Beginn der Bauarbeiten und bedankten sich bei allen Beteiligten, insbesondere beim gesamten Team der Abfallwirtschaft des Landkreises sowie bei der Firma FK Straßen- und Pflasterbau aus Knetzgau.
An der neuen Wertstoff-Sammelstelle sollen überwiegend stofflich verwertbare Abfälle wie Elektrogeräte, Kunststoffe, Altmetall, Altpapier oder Druckerpatronen sortenrein erfasst werden, um diese möglichst hochwertig recyceln zu können. Die Wertstoff-Sammelstelle wird zukünftig in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Schonungen betrieben.
Landrat Töpper: „Die umweltgerechte und ortsnahe Entsorgung von Abfällen hat für uns einen hohen Stellenwert. Mit dieser weiteren Annahmestelle bieten wir Bürgerinnen und Bürgern einen erweiterten Service und leisten zugleich einen wichtigen Beitrag zum Schutz von Umwelt und Klima.“
Der Landkreis Schweinfurt investiert in den Bau rund eine Million Euro. Mit der Fertigstellung ist Ende des Jahres zu rechnen.
Im Bild: Der Bau kann beginnen. Gemeinsam vor Ort beim symbolischen Spatenstich in Schonungen: Landrat Florian Töpper (5. von rechts) mit stellv. Landrätin Bettina Bärmann (6. von rechts), stellv. Landrat Thomas Vizl (3. von links) und stellv. Landrätin Christine Bender (4. von rechts) zusammen mit Abteilungsleiterin Jana Mai (3. von rechts) und Schonungens Erstem Bürgermeister Stefan Rottmann (7. von rechts). Ebenfalls vor Ort Geschäftsführer der ausführenden Firma, Florian Klug (5. von links, FK Straßen- und Pflasterbau GmbH). Koordiniert wird das Projekt durch den Arbeitsbereich Abfallwirtschaft unter der Leitung von Thomas Fackelmann (mittig).
Foto: Melina Bosbach-Nemeth/LRASW








