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Netzwerke als Schlüssel für Transformation: Unternehmen aus Rhön-Grabfeld profitieren von starken regionalen Strukturen

vom 05.02.2026 - 13:02 Uhr

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Landkreis Rhön-Grabfeld: Ob Geschäftsfelderweiterung, strategische Neuausrichtung oder Erfahrungsaustausch: Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Rhön-Grabfeld macht auf die vielfältigen regionalen Netzwerke aufmerksam, die Unternehmen bei Transformationsprozessen unterstützen – von lokalen Initiativen bis zur Region Mainfranken.

Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Rhön-Grabfeld weist Unternehmen im Landkreis auf die vielfältigen Netzwerkstrukturen hin, die Betriebe bei ihrer strategischen Weiterentwicklung und in Transformationsprozessen unterstützen. Gerade in Zeiten wirtschaftlicher, technologischer und gesellschaftlicher Veränderungen zeigt sich, dass unternehmerischer Mut, neue Geschäftsfelder zu erschließen, häufig im Austausch mit anderen entsteht und durch Netzwerke deutlich erleichtert wird.

Im Landkreis Rhön-Grabfeld und darüber hinaus stehen Unternehmen zahlreiche etablierte Netzwerke zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Wirtschaftsjunioren Rhön-Grabfeld, die Aktivsenioren Rhön-Grabfeld, das Rhöner Unternehmer Netzwerk (R.U.N.), das Frauennetzwerk Obere Rhön, Femrise, die Heimatunternehmen Bayerische Rhön, sowie der BNI Chapter Bad Neustadt (BusiNES). Sie bieten Raum für Austausch, Erfahrungstransfer, gegenseitige Unterstützung und neue Impulse – je nach Zielgruppe, Branche und Unternehmensphase.

Ergänzend dazu ist der Landkreis Rhön-Grabfeld Gesellschafter der Region Mainfranken GmbH. Dadurch haben Betriebe aus dem Landkreis Zugang zu einem überregionalen Netzwerk, das Unternehmen, Wissenschaft, Verwaltung und weitere Akteure miteinander verbindet. Die Region Mainfranken fungiert als Plattform für Kooperation, Projektentwicklung und Wissenstransfer und unterstützt Unternehmen dabei, neue Perspektiven zu entwickeln und Transformationsprozesse gemeinsam anzugehen.

Wie wirkungsvoll Netzwerke bei der strategischen Weiterentwicklung von Unternehmen sein können, zeigt das Beispiel der Firma IFSYS. Der Sondermaschinenbauer hat in den vergangenen Jahren seine Geschäftsfelder schrittweise in Richtung Agrarwirtschaft erweitert. Ausgangspunkt war dabei kein klassischer Masterplan, sondern der Austausch mit regionalen Akteuren, unter anderem aus der Landwirtschaft. Aus Gesprächen und konkreten Bedarfen entwickelte sich eine neue strategische Perspektive.

Der Mitgründer von IFSYS, Adelbert Demar, beschreibt diesen Prozess als Kombination aus Offenheit, Lernbereitschaft und Mut zur Entscheidung. Die Agrarwirtschaft befinde sich in einem tiefgreifenden Wandel, technologisch wie gesellschaftlich, und biete zugleich große Chancen für Unternehmen mit passender Expertise. Entscheidend sei gewesen, diese Chancen frühzeitig zu erkennen und den Schritt in ein neues Geschäftsfeld bewusst zu gehen – auch ohne vollständige Planungssicherheit.

Aus seiner unternehmerischen Praxis betont Demar, dass Transformation kein kurzfristiges Projekt ist, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Wichtig sei es, Mitarbeitende mitzunehmen, Entscheidungen nicht aus Perfektionismus heraus aufzuschieben und ins Handeln zu kommen. Netzwerke spielten dabei eine zentrale Rolle, um Impulse zu erhalten, Erfahrungen zu teilen und neue Entwicklungen nicht isoliert zu verfolgen.

Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Rhön-Grabfeld möchte Unternehmen ausdrücklich dazu ermutigen, die vorhandenen Netzwerkangebote aktiv zu nutzen – unabhängig davon, ob es um erste Orientierung, konkrete Projektideen oder strategische Neuausrichtungen geht. Je nach Fragestellung können lokale Netzwerke ebenso wertvoll sein wie überregionale Strukturen wie die Region Mainfranken.

Ein aktueller Anlass für Austausch und Vernetzung ist der transformation.talk am Mittwoch, 11. Februar 2026, um 14:00 Uhr bei der Firma Spitzhüttl. Dort wird Adelbert Demar aus der Praxis von IFSYS berichten und Einblicke in die Geschäftsfelderweiterung in Richtung Agrarwirtschaft geben. Das Format steht exemplarisch für den offenen Erfahrungsaustausch, den Netzwerke ermöglichen und der anderen Unternehmen Mut machen kann, eigene Transformationsschritte anzugehen.

Unternehmen aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld, die Interesse an einem der genannten Netzwerke haben oder einen passenden Einstieg suchen, können sich gerne an die Wirtschaftsförderung wenden. Der Kontakt zu den jeweiligen Netzwerken kann vermittelt und ein erster Austausch unkompliziert hergestellt werden.

Titelbild: Adelbert Demar, Gründer des Sondermaschinenbauers IFSYS, berichtet aus der Praxis über Mut zur Veränderung und die strategische Erweiterung von Geschäftsfeldern – und zeigt, wie Netzwerke Transformation konkret unterstützen können. (Foto: IFSYS Integrated Feeding Systems GmbH) 

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