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Anja Weisgerber bündelt Ideen der unterfränkischen Hochschulen

vom 28.04.2010 - 17:04 Uhr

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Unterfranken: Forschung und Innovation helfen, Arbeitsplätze, Wohlstand und Lebensqualität zu schaffen. Daher ist die Forschungspolitik auch eine der Prioritäten der Europäischen Union.Momentan bereitet die Europäische Kommission das 8. Forschungsrahmenprogramm vor, das ab 2014 in Kraft treten wird.

Durch das 6. und das 7. Forschungsrahmenprogramm haben die Universität Würzburg und die Hochschulen Würzburg/Schweinfurt und Aschaffenburg schon von vielen Millionen an EU-Geldern profitieren können. “Als Anwältin und Dienstleisterin meiner Heimat möchte ich, dass der Forschungsstandort Unterfranken auch in Zukunft wieder von vielen Fördermitteln profitiert und sich gegenüber den anderen Forschungsregionen in Bayern behaupten kann”, so die Europaabgeordnete. Alle drei Hochschulpräsidenten Prof. Forchel (Uni Würzburg), Prof. Weber (Hochschule Würzburg/Schweinfurt) und Prof. Diwischek (Hochschule Aschaffenburg) waren bei der AG Europa Sitzung anwesend und begrüßten es sehr, dass sie bei der Erarbeitung des 8. Forschungsrahmensprogramms so früh eingebunden werden.

Die Europaabgeordnete Dr. Anja Weisgerber hat im Rahmen ihrer Arbeit in der Arbeitsgemeinschaft Europa angeregt, dass die unterfränkischen Hochschulen ein Papier erarbeiten, das die strukturellen und insbesondere die inhaltlichen Forderungen der unterfränkischen Hochschulen an das 8. Forschungsrahmenprogramm beinhaltet. „Die Hochschulen kämpfen sich bei der Beantragung von Finanzmitteln täglich durch den Förderdschungel. Diese Erfahrungswerte sind für die Kommission bei der Entwicklung des neuen, vereinfachten Forschungsrahmenprogramms von entscheidender Bedeutung“, so Weisgerber.

Auch bei der inhaltlichen Schwerpunktsetzung wollen sich die unterfränkischen Hochschulen einbringen. Prof. Lukas Worschech von der Universität Würzburg hat hierzu wie auch seine Kollegen der anderen unterfränkischen Hochschulen eine Umfrage unter den Kollegen gestartet. „Die AG Europa hat für unsere Universität und für mich als Forschungsreferent schon viele Früchte getragen. Bei der Umfrage zu potentiellen neuen Forschungsschwerpunkten habe ich festgestellt, dass sich einige Forschungsbereiche optimal ergänzen. So konnten bereits 12 neue Anträge unterstützt werden, die teilweise schon eingereicht wurden“, kommentierte Prof. Worschech. Die Vorstellung der unterfränkischen Initiative ist auch bei der Industrie- und Handelskammer auf Interesse gestoßen, die nun auch die Entwicklungsschwerpunkte einiger unterfränkischer forschender Unternehmen einbringen will. Auch hier zeigt sich, dass die AG Europa das ideale Gremium ist, um die verschiedenen Seiten zusammenzubringen.

Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsförderung (ZEW) hat in einer Studie zum 6. Forschungsrahmenprogramm festgestellt, dass die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfahlen – wären sie eigene Mitgliedsstaaten in der EU – im Ranking aller EU-Mitgliedstaaten die Plätze acht bis zehn zwischen Schweden und Österreich einnehmen würden. „Das Ranking zeigt, dass Bayern innerhalb der EU bereits gut aufgestellt ist, jedoch noch Potential zu einer Verbesserung vorhanden ist. Die zukünftige Stellung Bayerns wird grundsätzlich von der inhaltlichen Schwerpunktsetzung des 8. Forschungsrahmenprogramms abhängen. Daher ist es jetzt auch so wichtig, dass wir uns von Beginn an einbringen. Ich werde die Forderungen und Ideen unserer Hochschulen in München und Brüssel sowie in Berlin bei unserer Ministerin für Bildung und Forschung, Prof. Schavan, einspeisen, mit der ich diesbezüglich schon in Kontakt stehe“, so Weisgerber abschließend.

Bild: Prof. Dr. Heribert Weber (Präsident der Fachhochschule Würzburg/Schweinfurt, Prof. Dr. Alfred Forchel (Präsident der Universität Würzburg), Dr. Anja Weisgerber, MdEP, Prof. Dr. Wilfried Diwischek (Präsident der Hochschule Aschaffenburg

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