Landratsamt Haßberge: Mitarbeiter des Veterinäramtes am Landratsamt Haßberge haben gemeinsam mit Experten des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL Erlangen) bei einem Reptilienhalter eine Kontrolle durchgeführt. Dabei wurden 96 Tiere gefunden, davon 32 tot.
Die Haltungsumstände vor Ort waren laut Veterinäramt unerträglich, da nicht annähernd die spezifischen Anforderungen an die Bedürfnisse der Reptilien berücksichtigt wurden. Den ersten Feststellungen nach sind Tiere verhungert und verdurstet. Die genauen Todesursachen werden jetzt durch die Pathologie des LGL ermittelt.
Der Tierhalter zeigte sich während der Kontrolle wenig kooperativ und uneinsichtig. Er beleidigte die anwesenden Polizeibeamten und Behördenmitarbeiter. Dafür und wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz wird er sich jetzt verantworten müssen. Neben der entsprechenden Strafe wird er auch die Kosten für die fachkundige Untersuchung aller Tiere sowie für die vorläufige Unterbringung der noch lebenden Tiere tragen müssen.

Bei einer Kontrolle einer Reptilienhaltung im Landkreis wurden 32 tote Geckos aufgefunden.
Foto: Markus Menn








