Mainbogen-Spieltag einmal anders

15. Juni 2010

Sennfeld: Ein so reichhaltiges Angebot gab es noch nie bei einem Spieltag der Mainbogengemeinden. Heuer wurde eigens ein Spiel- und Theatertrainer engagiert und der brachte ein wahres Füllhorn von Baumaterialen, Brett- und Geschicklichkeitsspielen mit.

Das Hauptanliegen von Michael Keim ist es die Kreativität anzuregen und Eltern und Kindern gemeinsam Spiel-Freuden zu bescheren.

„Holz, Wasser Steine“, lautet des Thema des Tages. Das Wasser allerdings kam leider von oben, so dass der Tag in die Frankenhalle verlegt werden musste, was aber der Begeisterung derer, die sich zum Mitspielen einladen ließen, keinen Abbruch tat. Nur der angekündigte Klettergarten konnte in der Halle nicht gebaut werden. „Ich kann doch keine Bäum in die Halle schleppen“, bedauerte Bürgermeister Emil Heinemann.

Was gut funktionierte, war die Gemeinsamkeit, vom Baby bis zum Jugendlichen, von den Eltern bis zu den Großeltern, viel wurde miteinander gebaut und entwickelt. Hingebungsvoll ließ ein Vater mit seinen beiden Söhnen einen Turm aus lauter Brettchen entstehen, immer wieder wurde umgebaut und perfektioniert. Ein Großvater hat seine Enkelin auf dem Schoß und beide brüten über einem Brettspiel und eine Mutter baut zusammen mit zwei Mädchen die x-te Variante einer Kugelbahn aus entsprechenden Klötzchen.

„Schade, dass dieses tolle Angebot nicht noch von mehr Leuten wahrgenommen wird“, bedauerte Ursula Weidinger, von der Koordinationsstelle Mainbogen und vermutet: „Wenn wir 20 Euro Eintritt verlangt hätten, wären wahrscheinlich mehr da.“ Eine Mutter wundert sich auch, was machen denn die Leute, hocken die daheim vor dem Fernseher“, fragt sie sich und freut sich, dass sie ihre Tochter und das Nachbarskind gepackt hat und hierher gekommen ist. Den unerschöpflichen Reichtum an Spielmöglichkeiten findet sie „einfach toll“ und die Kinder sind beschäftigt. „Was will man mehr“, fragt sie sich.

Ca. 150 Brettspiele , mehrere Spieltische, Geschicklichkeitsspiele und jede Menge Baumaterial, darunter ungefähr 40 000 Parketthölzchen sind aus dem „Bau-Spiel-Mobil“ von Michael Keim ausgepackt worden. Sein Team gibt Einweisung und Hilfestellung und lädt zu allerlei Geschicklichkeitsübungen ein. „Spielen verbindet“ ist seine Devise. Er sieht im gemeinsamen Spiel auch ein ideales Mittel zur Stärkung der Sozialkompetenzen. Jeder lernt seine Stärken und Schwächen kennen, gemeinsam wird Kreatives entwickelt und manchmal muss man sich auch gegenseitig stützen und helfen.

online gestellt von Florian Kohl


Florian Kohl ist Inhaber von REVISTA in Schweinfurt, Podcaster bei schweinfurtundso.de, Blogger bei floriankohl.de und Partner bei kunkel & kohl. Du erreichst Florian per Email unter fkohl@revista.de
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