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Landrat Florian Töpper würdigt im Schloss Sulzheim das Engagement von 21 ehemaligen Mandatsträgern

Landkreis Schweinfurt: Engagiert waren sie alle, viele auch über mehrere Wahlperioden und in mehrfacher Funktion: Die 21 Kreisräte, die Landrat Florian Töpper nach ihrem Ausscheiden aus dem Kreistag Ende April endlich angemessen im festlichen Rahmen verabschieden wollte. Auch wenn Corona dabei noch immer den Takt vorgab.

Der Saal im Schloss Sulzheim war Corona-gerecht bestuhlt, Masken bis zum Sitzplatz für die 19 erschienenen ehemaligen Mandatsträger des Landkreises Pflicht. Man wolle und müsse Vorbild bei den Verhaltensregeln sein, machte Landrat Florian Töpper deutlich.

Ihm war es ein Anliegen, die Leistungen der engagierten Frauen und Männer so zu würdigen, wie es ihnen zustehe. Er wollte nach eigenen Worten noch 2020 auf ihre kommunale Laufbahn und das gute Miteinander zurückblicken. Gemeinsam habe man in den „herausfordernden Jahren“ viel geleistet. Töppers Dank galt den ehrenamtlich tätigen ehemaligen Kreisräten, die sich mit „ihrem“ Landkreis verbunden fühlen. Mit ihrer Stimme, mit Meinungsstärke, Herzblut und viel Zeit hätten sie sich eingesetzt für die Menschen ihrer Region. In den verschiedenen Ausschüssen hätten sie ihr Wissen und Können eingebracht, konstruktiv mitgearbeitet und wertvolle Impulse gesetzt. Viele der ausgeschiedenen Räte sind auch weiter auf kommunaler Ebene politisch und gesellschaftlich aktiv.

Besonders lange, nämlich 30 Jahre, waren Rudolf Müller (SPD) und Ewald Öftring (FW-KVSW) im Kreisrat präsent. Ruth von Truchseß (SPD), Walter Rachle (Grüne) und Reinhold Stahl (CSU) hatten das Gremium 24 Jahre lang mitgeprägt.

Ebenfalls in diesem Rahmen verabschiedete Landrat Töpper seinen ehemaligen Stellvertreter Peter Seifert, der allerdings erneut dem Kreistag angehört. „Es braucht solche Menschen wie dich im Kreistag“, dankte er dem – nach dessen eigenen Worten – „gebrauchten“ stellvertretenden Landrat für sechs Jahre „gute und enge Zusammenarbeit im Trio mit Christine Bender“. Seiferts Erfahrung, seine Nüchternheit, seine Ratschläge, aber auch sein Humor würden von ihm geschätzt. Seifert habe den Zusammenhalt über sämtliche Breiten des Landkreises hinweg gepflegt, wofür er ihm von Herzen danke.

Töppers Wunsch war, dass sich die ehemaligen und aktiven Kreisräte im nächsten Jahr auch wieder persönlich zusammenfinden und austauschen könnten.

Ausgeschieden aus dem Kreistag zum Ende der vergangenen Wahlperiode waren: Zehra Akcay (SPD) 2014 bis 2020, Nadine Friedrich (CSU) 2011 bis 2020, Michael Galm (FDP) 2014 bis 2020, Norbert Hart (CSU) 2014 bis 2020, Günther Jakob (CSU) 2008 bis 2020, Otto Kunzmann (FW-KVSW) 2002 bis 2020, Sabine Lutz (FW-KVSW) 2014 bis 2020, Rudolf Müller (SPD) 1990 bis 2020, Ewald Öftring (SPD, dann FW-KVSW) 1990 bis 2020, Peter Pfister (SPD) 2002 bis 2020, Walter Rachle (Grüne) 1996 bis 2020, Birgid Röder (Grüne) 2001 bis 2002 und 2008 bis 2020, Norbert Sauer (FDP) 2008 bis 2020, Klaus Schröder (Die Linke) 2008 bis 2020, Reinhold Stahl (CSU) 1996 bis 2020, Ruth von Truchseß (SPD) 1996 bis 2020, Walter Weinig (CSU) 2008 bis 2020, Nicole Weissenseel-Brendler (CSU) 2014 bis 2020, Barbara Wiederer (CSU) 2014 bis 2020, Sebastian Witzel (CSU) 2014 bis 2020 und Thomas Wohlfahrt (SPD) 2014 bis 2020.

Im Bild: Im festlichen Rahmen verabschiedete Landrat Florian Töpper auf Schloss Sulzheim die ausgeschiedenen Kreisräte: (erste Reihe von links) Sebastian Witzel, Ruth von Truchseß, Zehra Akcay, Sabine Lutz, Birgid Röder, Landrat Florian Töpper, (zweite Reihe) Otto Kunzmann, Reinhold Stahl, Barbara Wiederer, Nadine Friedrich, Rudolf Müller, (dritte Reihe) Ewald Öftring, Walter Weinig, Norbert Hart, Thomas Wohlfahrt, Walter Rachle, Peter Seifert, (vierte Reihe) Peter Pfister, Norbert Sauer, Michael Galm. Es fehlen Günther Jakob und Klaus Schröder. (Foto: Silvia Eidel)

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