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Im Festzelt des Schweinfurter Volkfestes geht es heuer wieder Fränkischer zu

31.05.2010

Schweinfurt: 23 bis 25 Grad Celsius warm soll´s ab Freitag werden. „Bei uns oder auf Cran Canaria?“, fragte Oberbürgermeister Sebastian Remelé zwar noch ein wenig zweifelnd.

Doch bei der offiziellen Vorab-Pressekonferenz im neuen Festzelt des Schweinfurter Volksfestes herrschte vier Tage vor Beginn der elftätigen Veranstaltung Zuversicht, dass der Sommer nun kommt, dass zumindest die Regenfälle ab dem Bierfassanstich der Vergangenheit angehören werden. „Hohe Umsatzzahlen“ wünschte Remelé stellvertretend dem neuen Festwirt Michael Hahn aus Bad Windsheim. Der lud ein zur Präsentation von dem, was er und seine Unternehmerfamilie vorhaben: Kulinarisch, musikalisch und auch vom Rahmenprogramm her.

Das sieht heuer erstmals vor, dass man sich Freimaßen ergattern kann. Ganz speziell am Dienstag, den 8. Juni beim Brauhausabend, wenn jeder Volksfestbesucher, der zwischen 18 und 19 Uhr im Dirndl oder in Lederhosn kommt, einen Liter des besonderen Trunks gratis erhält. Tagtäglich besteht zum Umsonst-Trinken die Gelegenheit für mutige Kletterer. Denn in dem rot und weiß geschmückten fränkischen Festzelt steht ein so genannter Kraxelbaum. Wer da hoch kommt (natürlich abgesichert von Fachpersonal) und oben unterm Dach eine Glocke erreicht, kriegt ebenso eine Freimaß. Ein insgesamt 28 Meter langer, massiver Holzwirtshaustisch für eine ganz große Runde ergänzt die Besonderheiten der neuen Wirtsleute.

Nach drei Jahren Event-Gatronomie in einer Alpenhütte geht´s nach der überraschenden Kündigung der Firma Bergmann durch die Hahns heuer wieder Fränkischer zu. Haxen, Hähnchen und die vom neuen OB so geliebten Schäufele stehen genauso auf den Speisekarten wie kleinere Gerichte oder Snacks „für jeden Geldbeutel“, wie Michael Hahn betont. Am Familien-Mittwoch beispielsweise gibt´s die Portion Pommes für nur 99 Cent. Haxen- und Hähnchen-Tage stehen an, Milchkalb und Weideochsen werden jeweils Sonntag am Spieß gegrillt.

Musikalisch wird es im ohne überflüssigen Kitsch geschmückten Zelt mit dem angeschlossenen und überdachten Biergarten sowie einem Freibereich mit Pergola zur Volksfeststraße hin ebenso regional und lokal zugehen. Zwei Bühnen sind aufgebaut, nahezu jede Zielgruppe soll angesprochen werden. Zum Eröffnungsauftakt spielt die Eslarner Showband, die auch schon in Regensburg, München oder Straubing auf großen Festen eingeheizt hat. Die Grumis kommen gleich zwei Mal, mit den Gochsheimer Kärwa-Musikanten (am 1. Sonntag) oder den 2 Schweinfurtern (am Donnerstag) treten lokale Musiker auf – teils ohne Verstärker. Dienstagnachmittag spielt zum passende Motto die Schweinfurter Seniorenband, für den Oldieabend mit der Tanzschule Pelzer liegen bereits erste Reservierungen vor. Die Ladies´ Night am ersten Montag endet mit einer Programmänderung, weil D ´Bayerischen Hiatamadln einspringen werden für die verhinderte Combo namens Vorsicht Weiber.

Am 6. Juni gilt beim Comedy-Frühschoppen wiederum: Eintritt frei! Mit Chris Böttcher und dem Duo Heißmann & Rassau kommen wieder echte Stars und es dürfte genauso eng werden im Zelt wie zum Festende, wenn das erste WM-Spiel der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft auf einer Großleinwand übertragen wird. Alle anderen Partien sind auf acht im Zelt aufgestellten Flatscreens zu sehen. Ohne Ton, denn meistens wird ja Musik gemacht. Am Abschlusstag und vor dem zweiten Großfeuerwerk von Erwin und die Heckflossen, einer weiteren neuen Kapelle, die von der Wirtefamilie in das weit über die Grenzen hinaus beklannte und anerkannte Schweinfurter Volksfest integriert werden soll.

Noch immer gibt es übrigens in den Filialen der Sparkasse in Stadt und Landkreis Schweinfurt die Volksfesttaler, das offizielle (und verbilligende) Zahlungsmittel auch des diesjährigen Festes.

Bild 4 und 5: Jürgen Montag vom Schweinfurter Ordnungsamt, Oberbürgermeister Sebastian Remelé, Festwirt Michael Hahn und Seniorchefin Ilse Hahn (von links)

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