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Großübung der Freiwilligen Feuerwehr Thulba

Thulba: Bei der Großübung anlässlich des 140-jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Thulba zeigte sich, dass die gute Zusammenarbeit der Wehren auch Früchte trägt. Die acht Wehren der Marktgemeinde, wie auch die Nachbarn aus Obererthal und die Hammelburger mit ihrer neuen Drehleiter leisteten hervorragende Arbeit. Das Brandobjekt, die Grundschule im Propsteigebäude, gestaltete sich als schwieriges Objekt.

Zu retten waren acht Schülerinnen und auch Erwachsene aus den voll im Rauch stehenden Räumen. Sie waren sowohl im Obergeschoss, das nur über die qualmende Treppe den Zugang hatte, wie auch in den Räumen des Erdgeschosses. Während die Thulbaer und die Oberthulbaer Wehrmänner sofort mit ihren Atemschutzgeräteträgern sich um die vermissten Personen kümmerten, haben die weiteren Wehren sich um die Absicherung an den Straßen und um die Beibringung des Löschwassers bemüht. Hier waren auch die Jugendfeuerwehrler aus Oberthulba im Einsatz. Der junge 12-jährige Florian Lauster war mit Begeisterung bei der Sache. Seine Aussage ich mache gerne Feuerwehrarbeit, weil`s nicht nur Spaß macht, sondern ich weiß, ich kann auch anderen damit helfen. Zwischenzeitlich waren auch die Hammelburger mit ihrer Drehleiter und den Wehrmännern im Korb Andreas Trunk und Matthias Ruppert angerückt und konnten über einen zweiten Rettungsweg, nämlich durch die Fenster im oberen Stockwerk weitere Personen in Sicherheit bringen. Dass sie sicher nach oben kamen, dafür sorgte der Fahrer Florian Müller. Hier schaute auch der 77jährige Kilian Neder zu und staunte über die heutigen Möglichkeiten. „Wir haben früher mit unserer alten Holzdrehleiter und mit den schweren Geräten an den Fenstern im oberen Stock des Propsteigebäudes geübt. Mit meiner Ausrüstung und das auf der wackligen Leiter sind mir damals alle Todessünden eingefallen. Es ist kein Vergleich mit den heutigen Möglichkeiten, so Neder. Interessiert schaute auch der achtjährige Tom Manger zu: „Ich wäre auch gerne Feuerwehrmann schwärmte er, doch ich glaube meine Eltern würden`s nicht erlauben“. Die mittlerweile aus dem Gebäude gebrachten Vermissten und teils auch verletzten Personen wurden den Rot-Kreuzlern aus der Bereitschaft Wartmannsroth und Frankenbrunn zur weiteren Behandlung übergeben. Dass die Verletzungen möglichst echt ausgesehen haben, dafür hatte vom Roten Kreuz Christiane Rost gesorgt. Insgesamt klappte die Übung hervorragend. Was nach dem Einsatzleiter Kommandant Jochen Meder zu bemängeln ist, war die mangelnden Rückmeldungen der Einsatztrupps. Doch bei dem überschaubaren Objekt habe das aber nicht zu Problemen geführt. Kreisbrandinspektor Peter Sell und Kreisbrandmeister Thomas Eyrich lobten ebenfalls die Arbeit der Wehren und auch die vorgenommene Innenrettung. Sie dankten aber auch dem Roten Kreuz für ihr Mitmachen. Gemeinsame Übungen, wie auch der Einsatz der Hammelburger mit der neuen Drehleiter helfen mit für reibungslose Ernstfalleinsätze. 2.Bürgermeister Manfred Manger sah beim Einsatz der Drehleiter, die auch von Oberthulba mitfinanziert worden ist, dass diese Entscheidung richtig war. Die Übung verfolgte auch der ehemalige Kreisbrandmeister und jahrzehntelange Aktive Leo Meder aufmerksam. „Heute als 68 jähriger, denke ich gerne an diese Jahre zurück. Eigentlich bin ich noch fit, doch mit 63 Jahren müssen die Aktiven sich vom Dienst trennen. Trotzdem bin ich, wenn es Alarm gibt, immer einer der Ersten am Feuerwehrhaus“.

Aus dem Gemeindeblatt Oberthulba vom 10.6.2011.

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