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Ein großer Tag für Oberthulba

Oberthulba: „Finis coronat opus – Das Ende krönt das Werk, das waren die Worte des Oberthulbaer Geistlichen Pfarrer Jaroslaw Woch und sein evangelischer Kollege Philipp Klein dazu „An Gottes Segen ist alles gelegen“. Beide gaben jetzt nach knapp vier Jahren Bauzeit der Oberthulbaer Volksschule den kirchlichen Segen. Gekommen waren zu diesem für Schule und Gemeinde besonderen Tag zahlreiche Ehrengäste aus Schule, Politik und auch aus der beteiligten Bauwirtschaft. Viele der Eltern und ehemalige Schüler zeigten sich überrascht über die Veränderungen. „Hier muss das Lernen Spaß machen“, war zu hören.

In der komplett neu eingerichteten Turnhalle hießen nicht nur Rektor Hans Jürgen Hanna und Bürgermeister Gotthard Schlereth die Gäste willkommen, sondern auch die Schülerinnen und Schüler des Schulchores luden mit dem Lied „Stimmt alle mit uns ein, wir wollen alle fröhlich sein“ ein. Aber auch sonst hatten die Schüler mit der Unterstützung von Patricia Waldig und am Klavier Martin Rudolph selbst mit ihren musikalischen Beiträgen für einen netten Rahmen gesorgt. Premiere hatte die Arbeitsgruppe Gitarre, die den Schulsong an ihren Seiteninstrumenten unterstützte. Eigens gedichtet war ein Lied der Klassen 3 bis 6, das den Werdegang des Schulhauses wider gab. Ein Haus das schon viel erlebt und als Sonnenschein den Rektor Hanna hat. Ebenso beachtlich waren der von Katharina Dürr und Christine Hammerl einstudierte Tanz der Klasse 3b und das Instrumentalstück mit dem kleinen Raphael Stibor am Schlagzeug.

Dass man in Oberthulba mit berechtigtem Stolz auf das Geschaffene schauen kann, bestätigten die zahlreichen Grußworte. Abteilungsdirektor Hans-Georg Rüth von der Regierung in Würzburg nannte die Sanierung ein Mammutwerk, das sich weiß Gott sehen lassen kann. Die Daseinsvorsorge der Kommune werde schon von klein auf in Oberthulba ernst genommen. Zufrieden war auch Architekt Bernd Heinrich. Dieser heutige Termin sei ein besonderer Tag und Grund dankbar zu sein. Was gibt es besseres als für unsere Kinder beste Voraussetzungen zu schaffen. Erfreulich ist, dass aus derzeitiger Sicht die Bausumme um etwa 300000,- Euro unter den veranschlagten Kosten von 3,9 Millionen liegen wird. 43 Jahre nach der Grundsteinlegung könne man wieder Einweihung feiern.

Mit dem neuen Gebäude, grüßt jetzt ein Schulhaus mit moderner Einrichtung und Räumen, die lernfreundlich gestaltet wurden, so voller Lob auch Schulrat Rupert Kessler. Den Schülerinnen und Schülern, die verantwortliche Mitglieder der Gesellschaft werden sollen, wünscht er darin viel Freude. Höchstes Lob ist die Zufriedenheit der Kinder, Eltern wie auch des Kollegiums, so stellvertretender Landrat Emil Müller. Das Bildungssystem habe eine rasante Entwicklung. Oberthulba mit der Ganztagsschule und der Mittagsbetreuung habe hier Maßstäbe gesetzt und den Schulstandort gesichert. Doris Leuner vom Elternbeirat lobte das Durchhaltevermögen der Lehrer und Schüler während der Bauzeit. Die Schule sei nach den vielen positiven Veränderungen kaum wieder zu erkennen, das war auch die Meinung vieler Besucher. Die Weitsicht in Oberthulba habe sich gelohnt, so auch ein zufriedener Bürgermeister Gotthard Schlereth.

Schon in der Bauzeit 1967-69 habe man damit begonnen. Die Erweiterung 1986-87 unterstrich das erneut und jetzt nach 4-jähriger Planung und der ebenfalls 4-jährigen Bauzeit ist man in der schulischen Entwicklung, den demografischen Gegebenheiten angepasst, diesen Weg weitergegangen. Entwicklung und Wohlstand seien die Straßen der Zukunft, so Schlereth. Die Gesellschaft braucht fähige und gut ausgebildete Menschen und dafür sorgen die Schulen. Wir haben in Oberthulba die Rahmenbedingungen geschaffen. Danach erfolgte die Übergabe des Schlüssels durch den Architekten Bernd Heinrich und Bürgermeister an Rektor Hans Jürgen Hanna. Mit dem Lied „Vergiss nicht zu danken“ und den von Lehrern und Schülern gesprochenen Fürbitten, sowie der gemeinsam gesungene Bayern-Hymne ging man zum gemütlichen Teil über. Sowohl Gäste wie auch Besucher konnten sich von der modernen Einrichtung und den freundlichen Räumen überzeugen. Mit einer Luftballon-Aktion der 300 Schüler soll dieser Einweihungstag auch andere Menschen und Bereiche informieren.

Wie Rektor Hanna und Bürgermeister Schlereth wissen ließen, wird es für die weitesten Flüge auch Preise geben. Elternbeirat und Eltern haben mit Häppchen und Kuchen bei herrlichem Wetter die vielen Gäste verwöhnt. Sogar eine von Klaus Blümm (TSV) gefertigte Torte mit Gemeindewappen war darunter. Die Kinder konnten sich in den Schulräumen auch mit Lernspielen unterhalten. Viele Eltern staunten über die hellen Räume und bewunderten die Arbeiten ihrer Sprösslinge. hsg

Foto: Straub

Aus dem Gemeindeblatt Oberthulba vom 3.6.2011.

 

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