Ein Empfang als Dankeschön

5. Juni 2011

Sennfeld: „Für ihr Engagement stehen Sie heute im Rampenlicht und damit will ich wieder ein deutlich sichtbares Zeichen der besonderen Anerkennung für Ihr Wirken setzen“, erklärte Bürgermeister Emil Heinemann anläßlich des festlichen Gemeindeempfangs in der Frankenhalle.

Die geladenen Gäste nannte Heinemann eine repräsentative Auswahl von etwa 110 Personen aus rund 4300 Mitbürgern. Sie betätigen sich in den etwa 30 unterschiedlichen Sennfelder Vereinen, Verbänden, musischen Gruppierungen und Organisationen einschließlich der Kirchen. Dadurch sei das Angebot in Sennfeld von einer Vielfalt an Aktivitäten gekennzeichnet. Das von der Europäischen Kommission ausgerufene „Jahr der Freiwilligentätigkeit“ trage dazu bei, in einer alternden Gesellschaft auf ein ehrenamtliches Engagement auch in der Zukunft hinzuweisen. Jungen Menschen sollte die Möglichkeit gegeben werden, sich in ein Ehrenamt einzuarbeiten, ohne Angst zu haben, dass daneben jemand steht, der alles besser weiß und gegebenenfalls auch kann. Denn Jammern und Kritisieren bringe nichts. Kritiker, die zum eigenen Handeln aufgefordert werden, sind meist sehr schnell verschwunden. Vielmehr gelte es durch aktive Arbeit und Hinlangen zu überzeugen.

Die ehrenamtlich Tätigen seien die leuchtenden Beispiele für bürgerschaftliche Mitverantwortung zum Wohl „unserer Gemeinde“. Denn die dörfliche Gemeinschaft liege ihnen besonders am Herzen. Ihr Engagement sei heute wichtiger als je zuvor, damit „wir eine liebens- und lebenswürdige Gemeinde bleiben“. Als Vorbild nannte Heinemann Richard Wenzel, dem für dessen vielfältiges ehrenamtliches Engagement der Bundespräsident das Bundesverdienstkreuz verliehen hat.

Heinemann ehrte dessen Gattin Edda mit einem Blumengruß und Präsent stellvertretend für alle Ehegatten und Partner, die das Familienleben oft allein managen müssen. Heinemann hob auch die gute Zusammenarbeit mit den Hauptamtlichen in Schule, Kirchen und Gemeindeverwaltung sowie die guten Beziehungen zu den Nachbargemeinden hervor. Schwebheim war mit Bürgermeister Hans Fischer und Gochsheim mit Bürgermeister Wolfgang Widmaier sowie seinem Vorgänger Walter Korn vertreten.

Dann übergab Heinemann die vom Gemeinderat verliehene Bürgermedaille in Bronze an das ehemalige Mitglied des Gemeinderats Inge Zinßler. Fast neun Jahre habe sie dem Gremium mit persönlichem Einsatz und Engagement im politischen Tun angehört. Ihr besonderes Augenmerk galt dem Senioren- und Behindertenbeirat.

Abschließend hob Heinemann das Engagement von Posaunenchor, Arbeitsförderungszentrum Schweinfurt, Mitarbeitern des Bauhofs und Helfern der Freiwilligen Feuerwehr sowie von Christine Winkler und Hausmeister Alfred Pfister hervor, die zum Gelingen des Gemeindeempfangs beigetragen haben.

Bild: Bürgermeister Emil Heinemann (3.v.l.) übergibt die Bürgermedaille in Bronze an das ehemalige Mitglied des Gemeinderats Inge Zinßler (2.v.l.). Unser Bild zeigt außerdem (von links) stellvertretenden Bürgermeister Helmut Heimrich, Edda und Richard Wenzel sowie dritte Bürgermeisterin Ute Reuß. Foto: Klemens Vogel

Aus dem Gemeindeblatt Sennfeld vom 3.6.2011.


 

online gestellt von Florian Kohl

Florian Kohl ist Inhaber von REVISTA in Schweinfurt, Podcaster bei schweinfurtundso.de, Blogger bei floriankohl.de und Partner bei kunkel & kohl. Du erreichst Florian per Email unter fkohl@revista.de

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